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	<title>Kommentare zu: Kapitalmärkte für Soziale Unternehmen</title>
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		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/08/08/kapitalmarkte-fur-soziale-unternehmen/#comment-133</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 17:35:09 +0000</pubDate>
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		<description>Das scheint aber logisch, dass sich nur wenige für die Details, z.B. einen Finanzplan interessieren, den den habe ich ja bis jetzt nirgendwo einsehen können. Insofern finde ich es super, wenn betterplace versucht, hier neue Maßstäbe zu setzen.

Und irgendwann werden dann auch die Finanzpläne gelesen. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das scheint aber logisch, dass sich nur wenige für die Details, z.B. einen Finanzplan interessieren, den den habe ich ja bis jetzt nirgendwo einsehen können. Insofern finde ich es super, wenn betterplace versucht, hier neue Maßstäbe zu setzen.</p>
<p>Und irgendwann werden dann auch die Finanzpläne gelesen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: joanab</title>
		<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/08/08/kapitalmarkte-fur-soziale-unternehmen/#comment-132</link>
		<dc:creator>joanab</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 20:56:07 +0000</pubDate>
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		<description>Dem stimme ich vollkommen zu. Ich denke für uns geht es darum, dass wir erstmal direktes feedback plattform-technologisch ermöglichen. Zugleich müssen wir uns aber noch mehr darum bemühen sukzessive weitere Qualitätsstandards für betterpace Spender einzubauen. Zum Beispiel, indem wir den Organisationen mehr Möglichkeiten bieten sich transparent darzustellen: ihre Finanzberichte zu präsentieren, öffentlich darzulegen, wie sie das Feedback von Nutznießern ihrer Aktivitäten einholen und in ihre Planung einbeziehen etc. 

Aus der Keystone Studie geht zwar auch hervor, dass nur sehr wenige Spender sich für diese Details interessieren. Aber ich vertraue darauf, dass sich Branchenintern und unter den wirklich Interessierten - neue Qualitätsstandards für soziales Tun und soziaen Fortschritt herausbilden werden, die in die allgemeine Bewertung zurückfließen werden und schlußendlich auch die Spender erreichen, die keine Finanzberichte lesen möchten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem stimme ich vollkommen zu. Ich denke für uns geht es darum, dass wir erstmal direktes feedback plattform-technologisch ermöglichen. Zugleich müssen wir uns aber noch mehr darum bemühen sukzessive weitere Qualitätsstandards für betterpace Spender einzubauen. Zum Beispiel, indem wir den Organisationen mehr Möglichkeiten bieten sich transparent darzustellen: ihre Finanzberichte zu präsentieren, öffentlich darzulegen, wie sie das Feedback von Nutznießern ihrer Aktivitäten einholen und in ihre Planung einbeziehen etc. </p>
<p>Aus der Keystone Studie geht zwar auch hervor, dass nur sehr wenige Spender sich für diese Details interessieren. Aber ich vertraue darauf, dass sich Branchenintern und unter den wirklich Interessierten &#8211; neue Qualitätsstandards für soziales Tun und soziaen Fortschritt herausbilden werden, die in die allgemeine Bewertung zurückfließen werden und schlußendlich auch die Spender erreichen, die keine Finanzberichte lesen möchten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/08/08/kapitalmarkte-fur-soziale-unternehmen/#comment-131</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 18:44:50 +0000</pubDate>
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		<description>Das finde ich interessant, dass die Angst vor negativen Rückmeldungen so groß ist. Überraschend ist es aber, denke ich, nicht. Wir alle fürchten uns in gewisser Weise vor Kritik und wenn es dann noch öffentliche Kritik ist, gegen die wir uns nicht wehren können, dann funktionieren die Reflexe häufig noch ganz automatisch.

Mir stellt sich die Frage, wie sich das ändern lässt? Am besten fängt man wohl bei sich selbst an. Insofern ist Euer Ansatz sicher der richtige. Einerseits für die Plattform selbst, andererseits aber auch für andere Plattformen, die erkennen können, dass Transparenz ja doch nicht weh tun muss, sondern ganz im Gegenteil Vorteile mit sich bringen kann.

Ich finde es zielführender, wenn man andere durch das eigene Tun davon überzeugt, dass es Alternativen gibt, statt Kritik an deren Verhalten zu üben. Das führt meist dazu, dass sich der Kritisierte einigelt und dann ist eine Änderung garantiert nicht mehr möglich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das finde ich interessant, dass die Angst vor negativen Rückmeldungen so groß ist. Überraschend ist es aber, denke ich, nicht. Wir alle fürchten uns in gewisser Weise vor Kritik und wenn es dann noch öffentliche Kritik ist, gegen die wir uns nicht wehren können, dann funktionieren die Reflexe häufig noch ganz automatisch.</p>
<p>Mir stellt sich die Frage, wie sich das ändern lässt? Am besten fängt man wohl bei sich selbst an. Insofern ist Euer Ansatz sicher der richtige. Einerseits für die Plattform selbst, andererseits aber auch für andere Plattformen, die erkennen können, dass Transparenz ja doch nicht weh tun muss, sondern ganz im Gegenteil Vorteile mit sich bringen kann.</p>
<p>Ich finde es zielführender, wenn man andere durch das eigene Tun davon überzeugt, dass es Alternativen gibt, statt Kritik an deren Verhalten zu üben. Das führt meist dazu, dass sich der Kritisierte einigelt und dann ist eine Änderung garantiert nicht mehr möglich.</p>
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		<title>Von: joanab</title>
		<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/08/08/kapitalmarkte-fur-soziale-unternehmen/#comment-130</link>
		<dc:creator>joanab</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 07:40:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://betterplacede.wordpress.com/?p=301#comment-130</guid>
		<description>Herzlichen Dank für Eure Kommentare. Parallel zu dieser Diskussion habe ich den schon in einem früheren blogpost erwähnten Keystone Report gelesen, der sich mit Online Philanthropy Markets beschäftigt. Darin geht es zum großen Teil um die diskutierten Belange: die Autoren der Studie kritisieren, dass es auch auf den Internet-Plattformen viel zu wenig und oft intransparente Bewertungskritierien für die Effektivitiät der staatlichen Entwicklungsorganisationen und NGOs gibt. Ist die Organisation um die Ecke, dann kann man da vorbeischauen und sich ein Bild von ihrer Arbeit machen. Ist sie aber in einem anderen Land ist man als Spender auf fremde Informationsquellen angewiesen. Nun messen Organisationen und unabhängige Evaluierungsexperten Erfolg auf höchst unterschiedliche Weise: viele stellen sehr formale Kriterien heraus: sie geben z.B. Daten bezüglich ihrer Effizienz weiter (das sie z.B. mit einem geringen administrativen Kostenapparat auskommen) – doch das eine Organisation wenig für sich selbst ausgibt, bedeutet natürlich noch lange nicht, dass sie qualitativ effektive Arbeit leistet. Den meisten von uns dürfte jedoch eine teurere Institution, die aber nachhaltige Resultate produziert lieber, als eine, die für wenig Geld auch wenig leistet. 

Ein Befund der Studie hat mich nachhaltig erschüttert: viele der insgesamt 24 untersuchten Online-Plattformen (betterplace war zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht online), gaben an, sie würden bewusst darauf verzichten, Web 2.0. Technologien zu verwenden. Diese ermöglichen das direkte Feedback von Nutznießern und anderen Projektteilnehmern (d.h. alle Menschen, die wir versuchen ins Web of Trust eines Projekts zu holen) – doch so die Studie: „Online Märkte fühlen sich unwohl dabei, diese Art von Feedback zugänglich zu machen, da sie befürchten, das die Organisationen schlecht abschneiden und das wiederum sich auch auf den Erfolg der Online-Plattformen negativ auswirkt“. Was für ein Armutszeugnis für den Sektor! Ich hoffe, wir können mit unserem Web of Trust Spendern ein vielschichtiges, realistisches Bild von Projekten und Organisationen vermitteln – und ihnen helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Dank für Eure Kommentare. Parallel zu dieser Diskussion habe ich den schon in einem früheren blogpost erwähnten Keystone Report gelesen, der sich mit Online Philanthropy Markets beschäftigt. Darin geht es zum großen Teil um die diskutierten Belange: die Autoren der Studie kritisieren, dass es auch auf den Internet-Plattformen viel zu wenig und oft intransparente Bewertungskritierien für die Effektivitiät der staatlichen Entwicklungsorganisationen und NGOs gibt. Ist die Organisation um die Ecke, dann kann man da vorbeischauen und sich ein Bild von ihrer Arbeit machen. Ist sie aber in einem anderen Land ist man als Spender auf fremde Informationsquellen angewiesen. Nun messen Organisationen und unabhängige Evaluierungsexperten Erfolg auf höchst unterschiedliche Weise: viele stellen sehr formale Kriterien heraus: sie geben z.B. Daten bezüglich ihrer Effizienz weiter (das sie z.B. mit einem geringen administrativen Kostenapparat auskommen) – doch das eine Organisation wenig für sich selbst ausgibt, bedeutet natürlich noch lange nicht, dass sie qualitativ effektive Arbeit leistet. Den meisten von uns dürfte jedoch eine teurere Institution, die aber nachhaltige Resultate produziert lieber, als eine, die für wenig Geld auch wenig leistet. </p>
<p>Ein Befund der Studie hat mich nachhaltig erschüttert: viele der insgesamt 24 untersuchten Online-Plattformen (betterplace war zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht online), gaben an, sie würden bewusst darauf verzichten, Web 2.0. Technologien zu verwenden. Diese ermöglichen das direkte Feedback von Nutznießern und anderen Projektteilnehmern (d.h. alle Menschen, die wir versuchen ins Web of Trust eines Projekts zu holen) – doch so die Studie: „Online Märkte fühlen sich unwohl dabei, diese Art von Feedback zugänglich zu machen, da sie befürchten, das die Organisationen schlecht abschneiden und das wiederum sich auch auf den Erfolg der Online-Plattformen negativ auswirkt“. Was für ein Armutszeugnis für den Sektor! Ich hoffe, wir können mit unserem Web of Trust Spendern ein vielschichtiges, realistisches Bild von Projekten und Organisationen vermitteln – und ihnen helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Uli Schwarz</title>
		<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/08/08/kapitalmarkte-fur-soziale-unternehmen/#comment-129</link>
		<dc:creator>Uli Schwarz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 13:33:16 +0000</pubDate>
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		<description>Während ich den blog lese, fallen mir sofort unsere „Erfahrungen“ als Spender ein. Meine Frau und ich waren Ende 2005 in Südindien, um einen Filmbeitrag über ein Tsunami-Projekt zu drehen. Wir lernten dort eine Schuldirektorin kennen, deren Studium durch ein Stipendium deutscher Nonnen finanziert worden war. Sie selber war sehr religiös und als beste Lehrerin des Distriktes ausgezeichnet worden. Sie wusste, dass wir uns bereits um zwei Mädchen kümmerten und machte uns auf das Schicksal eines weiteren kleinen Mädchens aufmerksam. Natürlich wollten wir helfen (etwas „Gutes“ tun) und gaben der Lehrerin Geld, damit sie sich um das Mädchen kümmern konnte. Wir vertrauten der Direktorin und empfanden es als völlig unpassend, zu „evaluieren“, was mit unserem Geld geschieht. Wir hatten das Gefühl, dass jede Frage in Richtung Kontrolle verletzend, kolonialistisch und typisch westlich arrogant wäre. 

Im nächsten Jahr mussten wir leider feststellen, dass nur ca. 20% des Geldes bei dem Mädchen in Form von Keksen angekommen waren. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Schlimmer aber noch war, dass die Kleine seit Monaten unter starken Zahnschmerzen litt und sich niemand um sie gekümmert hatte. 

Wir (die Spender) müssen kontrollieren, um helfen zu können. Genauso ist es eine Pflicht der Projektverantwortlichen exakt nachzuweisen, was mit dem Geld geschieht.

Das Web, Filme, Briefe und Telefonate, also alle Formen der Kommunikation zwischen Spendern und „Benefaktoren“ sind notwendige Elemente einer besseren Entwicklungszusammenarbeit. So, jetzt muss ich Schluss machen, weil wir - wie jeden Sonntag - mit unseren Mädchen aus Südindien telefonieren …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich den blog lese, fallen mir sofort unsere „Erfahrungen“ als Spender ein. Meine Frau und ich waren Ende 2005 in Südindien, um einen Filmbeitrag über ein Tsunami-Projekt zu drehen. Wir lernten dort eine Schuldirektorin kennen, deren Studium durch ein Stipendium deutscher Nonnen finanziert worden war. Sie selber war sehr religiös und als beste Lehrerin des Distriktes ausgezeichnet worden. Sie wusste, dass wir uns bereits um zwei Mädchen kümmerten und machte uns auf das Schicksal eines weiteren kleinen Mädchens aufmerksam. Natürlich wollten wir helfen (etwas „Gutes“ tun) und gaben der Lehrerin Geld, damit sie sich um das Mädchen kümmern konnte. Wir vertrauten der Direktorin und empfanden es als völlig unpassend, zu „evaluieren“, was mit unserem Geld geschieht. Wir hatten das Gefühl, dass jede Frage in Richtung Kontrolle verletzend, kolonialistisch und typisch westlich arrogant wäre. </p>
<p>Im nächsten Jahr mussten wir leider feststellen, dass nur ca. 20% des Geldes bei dem Mädchen in Form von Keksen angekommen waren. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Schlimmer aber noch war, dass die Kleine seit Monaten unter starken Zahnschmerzen litt und sich niemand um sie gekümmert hatte. </p>
<p>Wir (die Spender) müssen kontrollieren, um helfen zu können. Genauso ist es eine Pflicht der Projektverantwortlichen exakt nachzuweisen, was mit dem Geld geschieht.</p>
<p>Das Web, Filme, Briefe und Telefonate, also alle Formen der Kommunikation zwischen Spendern und „Benefaktoren“ sind notwendige Elemente einer besseren Entwicklungszusammenarbeit. So, jetzt muss ich Schluss machen, weil wir &#8211; wie jeden Sonntag &#8211; mit unseren Mädchen aus Südindien telefonieren …</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/08/08/kapitalmarkte-fur-soziale-unternehmen/#comment-128</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 22:11:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weiß nicht, ob wir nicht eh dasselbe meinen. Mir geht es lediglich um die gedankliche Trennung. Auf den verschiedenen Ebenen passieren verschiedene Dinge, gilt es, unterschiedliche Aspekte zu beachten.

Moral ohne Qualität hilft mir ebenso wenig wie Qualität ohne Moral, um es jetzt stark vereinfacht auszudrücken. Aber durch die gedankliche Trennung verhindere ich Überlagerungen, d.h. ich kann mich um die Qualität kümmern und lasse die moralischen Aspekte außen vor. Aber vielleicht drücke ich mich unklar aus...

Ein anderes Beispiel: wenn ich kommuniziere, tue ich das auf der Sach- und der Beziehungsebene. Gedanklich kann ich beide Ebenen trennen und mir überlegen, was auf jeder Ebene passiert, wenn ich etwas kommuniziere. In der Praxis ist und bleibt das aber immer eine Nachricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, ob wir nicht eh dasselbe meinen. Mir geht es lediglich um die gedankliche Trennung. Auf den verschiedenen Ebenen passieren verschiedene Dinge, gilt es, unterschiedliche Aspekte zu beachten.</p>
<p>Moral ohne Qualität hilft mir ebenso wenig wie Qualität ohne Moral, um es jetzt stark vereinfacht auszudrücken. Aber durch die gedankliche Trennung verhindere ich Überlagerungen, d.h. ich kann mich um die Qualität kümmern und lasse die moralischen Aspekte außen vor. Aber vielleicht drücke ich mich unklar aus&#8230;</p>
<p>Ein anderes Beispiel: wenn ich kommuniziere, tue ich das auf der Sach- und der Beziehungsebene. Gedanklich kann ich beide Ebenen trennen und mir überlegen, was auf jeder Ebene passiert, wenn ich etwas kommuniziere. In der Praxis ist und bleibt das aber immer eine Nachricht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sukrueger</title>
		<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/08/08/kapitalmarkte-fur-soziale-unternehmen/#comment-127</link>
		<dc:creator>sukrueger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 20:42:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://betterplacede.wordpress.com/?p=301#comment-127</guid>
		<description>Christian - 
Dein Kommentar ist sehr interessant. Ich glaube, man kann das aber auch anders sehen: nicht unbedingt trennen was wir als &quot;moralisch&quot; erachten und im Gegensatz das, was wir als &quot;das Andere&quot; sehen, sondern diese ganzen Aspekte zusammendenken. Qualität und Moral können  zusammengehen wenn man &quot;Messbarkeit&quot; und &quot;Evaluation&quot; als Systeme versteht, die mit Menschen und ihren Organisationen gemeinsam gebaut werden. Wenn man mit ihnen überlegt, was sie selbst als Qualität verstehen und das dann übersetzt in Indikatoren, die Sinn machen und nicht (nur) &quot;von oben&quot; kommen. 

Ich glaube hier liegt eine Menge Potential. Vor allem dort, wo die Kategorien &quot;Moral&quot; und &quot;alles andere&quot; aufgehoben und zusammengebracht werden. Danke für Deine Idee, fände es interessant weiter darüber zu diskutieren.
Susanna
http://mutmacher.wordpress.com</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christian &#8211;<br />
Dein Kommentar ist sehr interessant. Ich glaube, man kann das aber auch anders sehen: nicht unbedingt trennen was wir als &#8222;moralisch&#8220; erachten und im Gegensatz das, was wir als &#8222;das Andere&#8220; sehen, sondern diese ganzen Aspekte zusammendenken. Qualität und Moral können  zusammengehen wenn man &#8222;Messbarkeit&#8220; und &#8222;Evaluation&#8220; als Systeme versteht, die mit Menschen und ihren Organisationen gemeinsam gebaut werden. Wenn man mit ihnen überlegt, was sie selbst als Qualität verstehen und das dann übersetzt in Indikatoren, die Sinn machen und nicht (nur) &#8222;von oben&#8220; kommen. </p>
<p>Ich glaube hier liegt eine Menge Potential. Vor allem dort, wo die Kategorien &#8222;Moral&#8220; und &#8222;alles andere&#8220; aufgehoben und zusammengebracht werden. Danke für Deine Idee, fände es interessant weiter darüber zu diskutieren.<br />
Susanna<br />
<a href="http://mutmacher.wordpress.com" rel="nofollow">http://mutmacher.wordpress.com</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://betterplacede.wordpress.com/2008/08/08/kapitalmarkte-fur-soziale-unternehmen/#comment-126</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 19:12:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://betterplacede.wordpress.com/?p=301#comment-126</guid>
		<description>In meinen Augen besteht das Problem darin, dass hier der moralische Aspekt alle anderen überdeckt. Helfen ist per se schon etwas &quot;Gutes&quot; und daher ist es verpönt, in diesem Zusammenhang über Qualität zu sprechen bzw. sie einzufordern.

Aufgabe ist es, die beiden Bereiche Qualität und Werte/Moral zu trennen. Solange das nicht gelingt, wird das Problem wohl weiter bestehen. Und Unternehmen werden weiterhin darüber berichten, welche Summe sie gespendet haben anstatt darüber zu sprechen, was ihre Spende bewirkt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In meinen Augen besteht das Problem darin, dass hier der moralische Aspekt alle anderen überdeckt. Helfen ist per se schon etwas &#8222;Gutes&#8220; und daher ist es verpönt, in diesem Zusammenhang über Qualität zu sprechen bzw. sie einzufordern.</p>
<p>Aufgabe ist es, die beiden Bereiche Qualität und Werte/Moral zu trennen. Solange das nicht gelingt, wird das Problem wohl weiter bestehen. Und Unternehmen werden weiterhin darüber berichten, welche Summe sie gespendet haben anstatt darüber zu sprechen, was ihre Spende bewirkt hat.</p>
]]></content:encoded>
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