Archiv der Kategorie 'Uncategorized'

Osterzeit=Urlaubszeit.

Natürlich nicht für uns. Aber für alle, die es ein paar Tage weg zieht aus ihrem Büro haben wir folgenden Tipp: Einfach in die automatische „Out of Office-Reply“-Mail nach „…in dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an XY“ hinzufügen: „Apropos „dringend“: Dringend sollten wir auch zusammen die Welt verbessern, ich lade Sie dazu ein – www.betterplace.org“ einfügen.

Schon wieder haben Sie ein kleines bisschen Gutes getan. Und wenn der Chef über Ihr Querulantentum bzgl. der „Out of Office-Reply“-Mail-Corporate Identity meckern sollte, zeigen Sie ihm einfach, wie auch er als Unternehmenschef betterplace.org nutzen kann. Indem das Unternehmen sein soziales Engagement transparent und partizipativ über betterplace.org kommuniziert (http://de.betterplace.org/companies). Anschließend wird er nur noch darüber meckern, dass er betterplace.org noch nicht früher kennengelernt hat. Frohe Ostern – und schönen Urlaub!

Chat

Chat mit betterplace.org

Für alle, die leider nicht zu unserer heutigen Weihnachtsfeier kommen können: Von 22 bis 23 Uhr findet wieder ein Chat auf Skype statt. Um kurz vor 22 Uhr wird dafür hier im Blog ein Link gepostet – ein Klick drauf und ihr könnt live mit dem betterplace.org-Team chatten.

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Hier klicken und auf Skype mit uns chatten! Von 17-18 Uhr MEZ

Kinderwünsche am betterplace-Wunschbaum

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Weihnachtszeit ist Spendenzeit!… ja,ja, wir kennen den Spruch und keiner kann ihn mehr hören. Wir bei betterplace müssen jedoch zugeben, dass in diesen Wochen unsere Telefone tatsächlich nicht mehr still stehen. Ob Privatpersonen oder Unternehmen – an Weihnachten wird traditionell gespendet!

Eines der ersten Unternehmen, das mit diesem Gedanken im Hinterkopf auf uns aufmerksam wurde, war die Werbe- und Kreativagentur DDB. Gemeinsam mit dem Berliner DDB-Büro organisierten wir eine Wunschbaumaktion, bei der alle Mitarbeiter Weihnachttswünsche von benachteiligten Kindern aus Berlin erfüllen können.

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Andreas Poulionakis, GF Beratung, Stefan Schulte und Bert Peulecke, beide GF Kreation bei DDB

Nun steht der Weihnachtsbaum im DDB-Büro, schön geschmückt mit den bunt bemalten Wunschkarten der Kinder aus der Kita Silberstern. Jeder Mitarbeiter kann eine Karte abreißen und den Wunschbetrag auf der Profilseite von DDB online überweisen.

Am Montag gings los und schon jetzt ist die Hälfte der Wünsche erfüllt. Die Kita freut sich riesig und Ihre Leiterin schrieb sofort in Ihrem Projektblog:

Oh, nun geht es wohl los, die erste Wunschbaumkarte wurde eingelöst! und dankte für die tolle Aktion.

Auch die Firmen Immobilienscout24 und Capgemini erfüllen zur Zeit über betterplace Kinderwünsche. Und auch hier sind schon fast alle Wünsche erfüllt.

Wir freuen uns jetzt schon auf die Gesichter der Kinder, wenn sie die Geschenke auspacken dürfen. Auf den einzelnen Profilseiten könnt Ihr mitverfolgen, was die Kitas und Kinderheime berichten und die Fotos der Kinder mit den Geschenken ansehen – die Bilder erst nach Heilig Abend, versteht sich!

betterplace wächst und gedeiht. Und wir suchen Dich, um betterplace weiter voranzubringen

Wir suchen engagierte und kompetente Menschen, die ihr Wissen und ihre Leidenschaft erfolgreich bei betterplace einbringen wollen. Gebraucht werden Profis für folgende Positionen:

  • Mitarbeiter/in Community und Content, der/die in Vollzeit daran mitarbeitet, dass betterplace ein noch erfolgreicherer und lebendigerer Marktplatz für soziales Engagement wird.
  • Mitarbeiter/in PR, der/die möglichst Vollzeit seine/ihre Erfahrungen und Netzwerk einsetzt, damit alle Welt von betterplace erfährt.
  • Leiter/in Corporate Sales, der/die in Vollzeit seine/ihre Energie dafür einsetzt, Unternehmen für die Möglichkeiten ihr CSR-Engagement mit betterplace erfolgreich, öffentlich und transparent zu gestalten, begeistert und sie zu zufriedenen Kunden macht, damit wir weiterhin 100% der Spenden weiterleiten können.

Solltet Ihr Interesse an einer dieser Aufgaben haben, so wendet Euch bitte an Michael Tuchen unter jobs@betterplace.org. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Daneben bieten wir weitere Möglichkeiten der Mitarbeit in Form der freien Mitarbeit, als Praktikum oder als Volunteer in den verschiedensten Bereichen.

dinner for a better place


Natürlich war es keines dieser Charity-Dinner, bei denen schon an der Türschwelle jedem Gast Überweisungsträger in die Hand gedrückt werden, sondern ein gemütliches Zusammentreffen spannender Menschen, die betterplace einfach gut finden. Sicher, unser Ziel war es, diese Menschen voll und ganz zu begeistern, und bei dem einen oder anderen Gast hat das auch geklappt.

Benito kochte ein köstliches Menü, auch der Wein schmeckte. Dazu gab es heiße Diskussionen über Vertrauensbildung auf der Plattform.

Und wieder kamen die alten Fragen auf: Müssen wir mit großen Organisationen wie Unicef zusammenarbeiten, um Erfolg zu haben? Können wir ein offener Marktplatz sein, oder brauchen wir strenge Qualitätskriterien für die Projekte, die sich auf der Plattform registrieren? Brauchen wir selbst ein Spendensiegel?

Sicher ist: Nur etwa 0,1% der Hilfsorganisationen in Deutschland haben das dzi Spendensiegel. Den übrigen 99%,9, genauso wie den tausenden von Grassroots Projekten weltweit wollen wir mit betterplace einen Kanal bieten, Spenden zu sammeln. Darum ist betterplace ein offener Marktplatz, auf dem jedes der registrierten Projekte für seinen Erfolg letzlich selbst verantwortlich ist. Wir bieten ihnen die Möglichkeit, ihre Netzwerke auf die Plattform zu holen, die hier schnell und einfach helfen können.

Darum spendet man auf betterplace auch nur an Projekte, die man kennt, bzw deren Projektverantwortliche oder Fürsprecher man kennt. Und derjenige, der nur dem Spendensiegel traut, der spendet eben an Projekte der großen, „etablierten“ Organisationen wie dem Deutsche Kinderhilfswerk oder Care, die sich ebenso wie die Kleinen dazu verpflichten, 100% der Spenden, die sie über betterplace erhalten, für die von ihnen angegebenen Bedarfe auszugeben. Ein denkbar einfaches Prinzip.

Fazit: Ein gelungener Abend, der uns viele Denkanstöße gegeben hat. Und die heißen Diskussionen bestätigten uns, dass betterplace die Gemüter bewegt und unsere Idee keinem egal ist.

Firefox 3 und die digitale Kluft

Seit gestern kann man den neuen Firefox Web browser herunterladen – eine Mitteilung, die eigentlich nicht in unseren betterplace blog gehört, selbst wenn die Leute von Mozilla versuchen mit den meisten downloads pro Tag ins Guinness Buch der Rekorde zu kommen (Über 10 Millionen in 24 Stunden). Doch wie Jovan auf culture matters schreibt, liefert die interaktive Firefox 3 Download Weltkarte aufschlussreiche Erkenntnisse über die digitale Kluft, die auch für die Reichweite von betterplace bedeutsam sind.  

Most striking are the grey areas with low downloads which cover most of Africa. Note that the figures are raw numbers of downloads rather than per capita figures, so this skews the impression somewhat.  For example, China seems to be right up there with the best of them but the figure of 160 odd thousand downloads is about the same as Australia, with only about 2% of the population.

The most intriguing detail for me though is the large number of downloads in Iran, the USA’s current enemy number 1; more than downloads in Australia, China, Russia, Canada, Italy or Brazil.  (The map is always evolving, so these facts are only true at the moment of writing.)  What is going on there?  What is the source of this enormous Iranian interest in the premier open source web browser?  Is there widespread hatred of Internet Explorer and Microsoft?  Or does Firefox simply provide excellent Farsi support? 

Ein maßgeblicher Grund für letzte Anomalie könnte – so ein Kommentator – damit zusammenhängen, dass Firefox in einigen Linus-basierten Systemen vorinstalliert ist, bzw. viele Iraner mit Linux arbeiten, nachdem Windows in der Vergangenheit mit Farsi Probleme gehabt hat. Schon echt interessant, was hinter manchen Zahlen steht.

Unternehmen fördern ehrenamtliche Tätigkeit

Die Stadtverwaltung Mülheim an der Ruhr unterstützt seit 2005 aktiv das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter

Die Stadtverwaltung Mühlheim a.d. Ruhr unterstützt seit 2005 ihre ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter

 

Immer mehr Firmen unterstützen aktiv das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter – und alle scheinen davon zu profitieren. Hand in Hand  - Corporate Volunteering als Instrument der Organisationsentwicklung in Deutschland lautet eine Studie von brands & values, die untersuchte, inwieweit das Angebot von Unternehmen an Arbeitnehmer, sich in der Arbeitszeit ehrenamtlich zu engagieren, einen positiven Beitrag zur Mitarbeitermotivation, zur Arbeitnehmerloyalität und zur Attraktivität als Arbeitgeber leistet.

 

Basis sind zwei empirische Untersuchungen: zum einen eine Befragung unter 685 Beschäftigten und Bewerbern, zum anderen eine Befragung unter 68 Personalmanagern. Letzere zeigt, dass bisher nur wenige Unternehmen Corporate Volunteering gezielt als strategisches Instrument im Recruitingprozess und für die Personalentwicklung einsetzen. Dem stehen Erfolgsbeispiele international agierender Unternehmen entgegen – portraitiert werden u.a. das Engagement des Handyherstellers Nokia – Helping Hands.

 

Auch Energieversorger RWE vernetzt über das Intranet seine sozial engagierte Kollegen. Die eigene Freiwilligen-Organisation RWE Companius macht ihre Aktivitäten bekannt und fördert 2008 mindestens tausend Projekte mit einem hohen einstelligen Millionenbetrag, so Konzernsprecher Karim Moustafa (zu lesen in einem Artikel in der Printausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 26/27.4. 2008).

 

Schon länger unterwegs ist die Initiative „Miteinander im Team“ von Henkel. „Gesellschaftliches Engagement steigert die Attraktivität als Arbeitgeber“, so die dortige Projektleiterin und sei „ein wesentliches Element unserer Unternehmenskultur und CSR-Ausrichtung“

 

Corporate Volunteering schafft multiple Win-Win Situationen: Soziale Einrichtungen profitieren vom Einsatz und Fachwissen der Mitarbeiter. Diese fühlen sich durch die Unterstützung in ihrem Engagement bestärkt. Und da die Freiwilligen gewissermaßen als Botschafter des Unternehmens auftreten, verleihen sie ihm authentische Züge (dies ist insbesondere bei gesichtslosen Großkonzernen wichtig). Immer mehr Verbraucher und selbst Finanzinstitutionen erwarten von Unternehmen zudem soziales Engagement. Und die freiwillige Mitarbeit in soziale Projekten erweitert den Horizont und die Kompetenzen der Mitarbeiter. Zu guter Letzt haben sozial progressive Unternehmen auch noch einen Wettbewerbsvorteil bei der Suche nach guten Mitarbeitern. Von den in der brands&values Studie befragten Jobsuchenden, beteuerten 71% das sie gerne bei einem gemeinnützigen Projekt des Arbeitgebers mitarbeiten würden.

Birma verhaftet berühmten Komiker wegen Hilfsaktion

Donnerstag abend hat die birmesische Regierung den beliebtesten Komiker des Landes, Maung Thura, alias Zarganar („Pinzette“) festgenommen, weil er ohne Genehmigung den Überlebenden im Katastrophengebiet im Delta half. Er hatte 400 Künstler, Aktivisten und Freunde organisiert und war mit ihnen in den Süden Birmas gefahren um Reissäcke, Decken, Kochtöpfe und Wasser zu verteilen. Auf Video nahm er seine Aktionen auf. Sie zeigen verwüstete Küstenstreifen, aufgeschwemmte Leichen im Wasser und viele hungrige Menschen. Nicht auf den Bildern sieht man Regierungsvertreter oder andere Hilfsorganisationen – man geht davon aus, dass bislang gerade mal 25% der betroffenen Bevölkerung von Hilfsmaßnahmen erfaßt worden sind. 

Unverständlich, wie sich in einer solchen Situation jemand wie Alice Schwarzer, „vielfache Besucherin Birmas“, mit den Generälen solidarisieren kann und in einem Artikel in der FAZ dieser Woche „strikt gegen eine westliche Intervention“ ausspricht. Sie verstünde die Generäle, die dem – ironisch formulierten - „Großmut und dem Pflichtgefühl der internationalen Gemeinschaft“, misstrauen und sich einer politischen Instrumentalisierung der humanitären Hilfe verweigern. 

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