Archiv für Oktober 2007

Im Gespräch: Nunnis Bauch

Eigentlich wollte ich Nunni zu Ihrer täglichen Arbeit als Super-Frau für alles, was mit Organisationen und Organisation zu tun hat, befragen. Aber zur vereinbarten Zeit schiebt sich stattdessen ein riesiger Bauch durch die Tür. Der ist für seine Ausmaße bei betterplace schon berühmt-berüchtigt (aber weder er selbst noch seine Trägerin lassen sich durch blöde Sprüche die gute Laune verderben, dafür haben die beiden einen viel zu starken Humor).

Ich: Bauch, was gefällt dir denn bei uns besonders gut?

Bauch: Ich habe es gut getroffen. Nicht nur gibt es wohl kaum einen besseren Platz (!) als Nunni, ich bin auch sehr froh, im Lachzimmer sitzen zu können. Drüben im Zimmer wird gedacht, hier bei uns wird gelacht. Außerdem stehe ich total auf die regelmäßige Obstversorgung.

Ich: Und was gefällt dir weniger?

Bauch: Naja, ich hänge halt täglich ziemlich lange vor dem Bildschirm rum, obwohl Nunni kaum noch an die Tastatur kommt, so rund bin ich. Das ist manchmal ein bischen anstrengend für uns beide. Allerdings werde ich gerne schon jetzt als Nachwuchsprojektmanager eingesetzt – früh übt sich, weißt du. Was? Nein, mit Kinderarbeit hat das natürlich gar nichts zu tun.

Ich: Naja, und was wirst du?

Bauch: Weiß nicht. Aber viereckige Augen wird es wohl haben.

Ich: Ja, aber tendierst du eher zu rosa oder zu hellblau?

Bauch: Weder noch. Die CI im Kinderzimmer ist: grau/hellgrün. Da sind wir konsequent. Außerdem sind Nunni und ich Fans dieser explodierenden Blume, dem betterplace Logo, das wir uns auch gut als Wurfstern vorstellen können. Vielleicht also doch eher Junge. Auf jeden Fall sind, wenn ich mal so in mich hinein höre, die ersten zusammen hängenden Worte „Bild hochladen“, „unterm Radar“ und „den Bedarf konkret benennen“.

Ich: Bauch, wann können wir nun damit rechnen?

Bauch: Die betterplace Teamvergrößerung ist für den 7. Januar geplant. Vorher haben wir kein Zeitfenster mehr frei.

Ich: Danke, Bauch, für dieses Gespräch. Wir wünschen dir und Nunni ein gutes Gelingen.

„Demokratie ist ein Exportartikel“

betterplace zu Gast bei der Verleihung des CARE-Milleniums- und des CARE-Partnerschaftspreises – ausgezeichnet werden der nigrische Tuaregführer Mano Aghali und der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker.

Hier ein paar Momentaufnahmen.

„Es hinkt, aber immerhin: es geht voran.“

Entwicklungshilfe bzw. Entwicklungszusammenarbeit unter gleichen Partnern (Jean-Claude Juncker erteilt in seiner Ansprache „Entwicklungshilfe“ als Ausdruck und Konzept eine klare Absage), ist ein ernstes Thema. Trotzdem und glücklicherweise gibt es auf der Veranstaltung am Brandenburger Tor viel zu lachen. Finanzminister Peer Steinbrück, der die Laudatio auf seinen Freund Jean-Claude hält, legt gut vor, bevor er dann in die Eigenwerbung abdriftet.

„Manchmal müssen wir eben zwei Schritte zurück gehen, um einen nach vorne machen zu können,“ sagt der Botschafter des Niger.

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Juncker, der 2006 für seine Verdienste an Europa mit dem Karlspreis geehrt wurde, erhält für sein Engagement in der Armutsbekämpfung den Milleniumspreis, der dieses Jahr zum ersten Mal ausgelobt wird, was für deutsche Standards „ja schon Tradition ist“. Der Mann traut sich was. Es ist schwer beeindruckend, wie treffend er im Deutschen formuliert und wie ungeniert er Klischees, unliebsame Wahrheiten und Versäumnisse thematisiert. Komplizierte Sachverhalte beschreibt er in Bildern, die jeder versteht. Und wechselt ganz selbstverständlich in ein ebenso eloquentes Französisch, wenn er mitten in seiner Ansprache vom Vortragsmodus in den persönlichen Dialog mit Mano Aghali wechselt.

„Ich bin von der Front,“ sagt der pensionierte Entwicklungshelfer.

Auch wenn man von nichts eine Ahnung hat – man spürt, dass der Tuareg Aghali ein großer Kämpfer und Diplomat ist. Im Gegensatz zu den anderen Rednern hält er sich relativ kurz. Er freut sich über den Preis, das sieht man, aber man sieht auch, dass er daran denkt, wieviel Arbeit noch zu leisten ist. Was nicht heißt, dass dieser Mann keinen Humor hat. Als wir uns am Buffet vorgestellt werden, bin ich erstmal überfordert von seiner Präsenz und bekomme zugegebenermaßen weiche Knie. Und ich stelle fest, dass Aghali permanent aus den Augen lacht. Klingt komisch, ist aber so.

Es ist in jeder Hinsicht eine bunte Runde: der Entwicklungshelfer „von der Front“, der nigrische Botschafter, der Charitè-Manager, die Stiftungsdame und ich genießen gemeinsam das afrikanische Essen – und diskutieren unter anderem Junckers Ansprache: „Demokratie ist keine Demokratie, wenn man sie hat und für sich selbst behält – Demokratie ist ein Exportartikel“ – das ist bei allen hängen geblieben. Da sind sich alle einig.

Mehr: zur Preisverleihung, zu Mano Aghali und seiner Organisation HED-Tamat, zum Niger und zu Jean-Claude Juncker.

Gelegenheit macht Diebe

Immer wieder merke ich, wenn ich bei den verschiedensten Gelegenheiten über betterplace rede – ob bei einer der zahlreichen Veranstaltungen des Projekts Humboldt-Viadrina School of Governance, so wie vor kurzem bei dem Launch von Room to Read, als John Wood sein großartiges Projekt bei uns hier in Berlin einer breiten Öffentlichkeit vorstellte, oder auch ganz privat, wenn ich mal wieder neuen Bekannten von einem unserer Projekte erzähle – ja, immer dann wird mir wieder deutlich, welch Faszinosum unser Vorhaben für Andere ist.

Beispiel: Einer Kollegin vom Projekt Humboldt-Viadrina School of Governance habe ich gestern betterplace und die bereits eingestellten Projekte vorgestellt: Dabei erspähte sie ein kleines Pferde-für-Kinder-Projekt hier in Berlin und verkündete spontan, dass sie das toll findet und sie mit der Projektverantwortlichen Kontakt aufnehmen will, um als erste Besucherin ihren Eindruck auch für andere an diesem Projekt Interessierte festzuhalten. War ein toller Live-Effekt, den ich natürlich mit euch allen teilen möchte.

In diesem Sinne, liebe Grüße,
Cosima

Birgit in Peking

Hier ist ein e-mail Interview mit Birgit Eberlein, die gerade dabei ist die erste lokale Gruppe von betterplace in Peking aufzubauen

Joana: Wie bist du zu betterplace gekommen und was machst du in Peking?

Birgit.: Im Sommer letzten Jahres traf ich mich mit Joana in einem Berliner Café. Sie erzählte mir von der “betterplace Idee“. Ich war auf Anhieb begeistert, hatte allerdings damals noch keine konkreten Vorstellungen.Nach sechs Jahren Berlin planten wir seit längerem, wieder ins Ausland zu gehen. Mein Mann arbeitet bei Chrysler, und als wir die Möglichkeit hatten, nach Beijing zu gehen, waren wir uns einig: China im Umbruch hautnah zu erleben – die Gelegenheit sollten wir nutzen.

Q.: Wie hast Du es angestellt, in Peking an interessante Projekte heranzukommen?

Birgit.: Ich hielt Augen und Ohren offen, da Joana mich ja gebrieft hatte. Nach dem Gespräch mit Joana ging mir betterplace doch nicht mehr aus dem Kopf. Das Problem dabei war allerdings nicht Projekte zu finden (es gibt wahnsinnig viel Bedarf), sondern Projekte für betterplace auszuwählen. Mich interessieren vor allem die kleinen, noch unbekannten Projekte.

Q.: Wie bist du auf “Good Gifted Garden”, das Pekinger Projekt, welches jetzt schon auf betterplace veröffentlicht ist, aufmerksam geworden?

Birgit: Rein zufällig. Ich hatte die Telefonnummer von Chun Hong von einem Berliner Freund bekommen, der Chun vor vielen Jahren einmal in Peking kennen gelernt hatte. Ich wollte eigentlich nur ein paar Insider-Tipps über gute Restaurants hier in Peking.

Wir kamen ins Gespräch und mochten uns gleich. Dann erzählte sie von ihrer Arbeit. Mit welchem Enthusiasmus sie von ihrem Projekt berichtet hat, hat mich fasziniert. Sie lebt nur für ihre Arbeit mit den behinderten und autistischen Menschen – beeindruckend!

 

Q.: War es einfach, das Projekt auf der Seite zu posten oder hattet ihr dabei Schwierigkeiten?

Birgit: Das “Posten” selbst war nicht schwierig, vor allen Dingen waren die Mitarbeiter von betterplace in Deutschland echt klasse und haben mich gut unterstützt.

Schwierig war die Kommunikation hier vor Ort, z.B. fachliche Texte ins Englische zu übersetzen. Zwar spricht Chun Hong Englisch, aber spezifische Dinge im Zusammenhang mit ihrer Arbeit sind nicht so einfach zu beschreiben. Allerdings ist so nach und nach ein kleines Netzwerk entstanden: meine Chinesischlehrerin übersetzt ins Englische, das wiederum etwas blumige Englisch (wie Joana es einmal genannt hat) übersetzt meine australische Freundin Mary. Allein könnte ich das kaum schaffen. Allein den Namen der Bank für das Spendenkonto war ein echtes Problem. Selbst die Mitarbeiter der lokalen Pekinger Bank konnten nicht helfen und gaben mir immer wieder Auskunft in chinesischen Schriftzeichen, aber auch das hat am Ende funktioniert.

 

Q.: Was sind die sonstigen Projekte, die du für betterplace gewinnen willst? Und was sind deine sonstigen Pläne für betterplace?

 

Birgit: Es gibt einige interessante Projekte. Ich stehe in Verbindung mit der “Josephine Charles Foundation“. Josephine habe ich vor einigen Wochen selbst kennen gelernt – eine ehemalige Expat-Frau, die nun in der Liangshan area lebt und arbeitet. Sie baut u. a. Schulen für Mädchen, die gerade in dieser sehr ärmlichen Region die schlechteste Stellung in der Gesellschaft einnehmen. Auch das “See the Stars”-Projekt interessiert mich sehr, das tibetanische Waisenkinder betreut. Die Menschen in dieser Region sind sehr belastet durch die hohe UV-Einstrahlung, viele von ihnen erblinden, es fehlt an Sonnenbrillen und medizinischer Versorgung (Seetests etc.).

 

Um allerdings mehrere Projekte zu betreuen, bedarf es eines größeren Netzwerkes. Meine Idee ist (und bin auch schon dabei, die Expat-Community mit einzubeziehen): da ist zum einen INN (International Newscommersnetwork) und das Beijing Café, eine Internet Chat Plattform. Auch die “Patengruppe der Deutschen Botschaft“, die sehr aktiv Charity-Arbeit betreibt, habe ich im Auge. Es gibt viele, die interessiert sind an betterplace. Vor einigen Tagen z.B. habe ich einige Frauen beim Hundespaziergang für betterplace gewinnen können, sie haben sich dann ganz spontan “Dogpark Community” genannt – warum nicht? Ich würde dann mit Ansprechpartnern der jeweiligen Community eine lokale Gruppe bilden, regelmäßige Treffen veranstalten etc.Ich bin sehr zuversichtlich. Aber wie sagen die Chinesen immer: “Ibuibulei” (gesprochen), Schritt für Schritt.Ich bin sehr froh, bei betterplace dabei zu sein: eine spannende Sache, vor Ort helfen zu können und das alles persönlich zu erleben…Wie Mark Twain schon gesagt hat: In zwanzig Jahren wirst du mehr von den Dingen enttäuscht sein, die du nicht gemacht hast, als von denen, die du erlebt hast.

So schön kann Verändern sein.

 

Gestern Nacht hatten wir ein groß angelegtes „Deployment“: Eine Reihe neuer Features wurde auf das Live-System übertragen, also auf die „Plattform betterplace“, auf der die von uns persönlich eingeladenen User jetzt schon unterwegs sind. Es ist der vorletzte große Schwung vor unserem offiziellen Launch in wenigen Wochen. Damit ist ein weiterer Meilenstein erreicht.

Ab sofort kann man auf betterplace „networken“, also sich mit Freunden vernetzen. Und Unternehmen können mit den Projekten, die sie unterstützen möchten, direkt Kontakt aufnehmen.

Das erste, was einem auffällt, ist der neue Look von betterplace. Bodo hat das Screen Design abgeschlossen, und wir haben alle für die „explodierende Blume“, wie wir sie intern nennen, als Logo gestimmt. Entworfen haben es unsere Partner von der Kreativagentur PULK. Man sagt, der erste Eindruck zählt. Weil wir uns dessen bewusst sind, haben wir Monate investiert, um die Idee betterplace – mit Worten, Farben und Formen – zu definieren.

Das weiße, klare Screen Design war das erste, das den ästhetischen Ansprüchen unseres Teams genügte. Bodos Entwurf ist betterplace par excellence: Es gibt dem einen Rahmen, das wir in den Mittelpunkt stellen wollen – den Inhalt. Bunt und lebendig wird unsere Plattform durch all die Gesichter, die Bilder und die Landkarten. Wir brauchen nicht viel Farbe im Hintergrund oder ein aufwendiges Screen Design, um unsere Botschaft rüber zu bringen. Betterplace lebt durch seine User.

PULK ist ein erfahrenes, preisgekröntes, kreatives Netzwerk aus Berlin. Sie sind gut, und ihre Lösungen sind alles andere als normal. Das reflektiert auch unser neues Logo: Nachdem wir uns mit ihm angefreundet haben, sehen wir es als Symbol der Energie. Für uns drückt es das aus, was passiert, wenn man unzählige Menschen zusammen bringt, die die Welt verändern wollen: eine Explosion positiver Energien.

Die Frage, was die „Explosion“ der Energie und Hilfsbereitschaft bezwecken soll, ist vollkommen berechtigt. Die Energien werden dazu verwendet, die technologischen Voraussetzungen zu schaffen, Menschen weltweit zu vernetzen – die, die helfen möchten mit denen, die Hilfe benötigen. Diesem Ziel sind wir einen großen Schritt näher gekommen.

Ab sofort können unsere User andere betterplace User als Freunde hinzufügen und so die Grundlage schaffen für ein engmaschiges Netzwerk an Menschen, die sich über verschiedene (Quer-)Verbindungen „vertrauen“ – das „Web of Trust“.

Auch Unternehmen können aktiv werden und ab sofort als Sponsoren in Erscheinung treten und ihre sozialen Initiativen unterstützen. Und so dazu beitragen betterplace zu finanzieren. Damit wir – wie versprochen – 100 % der Privatspenden direkt an das jeweilige Projekt weiter geben können.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein funktionierender Spenden-Button bei jedem der vorgestellten Projekte. Bis die aktiviert sind, dauert es nur noch wenige Wochen. Dann haben Sie, liebe User, die Gelegenheit, zu den ersten Spendern auf betterplace zu gehören.

Auf Wiedersehen Janine

Ein herber Verlust. Aber wir mussten sie ziehen lassen.

Janine ist nach Südafrika zurück gegangen. Es fällt schwer zu verstehen, warum sie nicht scharf drauf war, den berüchtigten Berliner Winter mitzuerleben. Da hätte sie beweisen können, wie hart sie wirklich ist! Wir hätten weiterhin in der Mittagspause zum Thai essen gehen und zu viele selbst gerollte Zigaretten im Schnee rauchen können. Und das ganze betterplace Team hätte sie gewärmt, bis zum nächsten Frühling. Warum nur? Weil Janine, um es mit Tills Worten zu sagen, nur Sommer „macht“. Wie bitte? Sommer – welcher Sommer? Wir hatten dieses Jahr gar keinen. Janine hat uns zum Narren gehalten!

Wie auch immer, sie ist jedenfalls weg. Mir persönlich werden ihre Lachanfälle, ihr freches Grinsen und ihr klarer Geist fehlen. Was die Organisation angeht: betterplace hat in der Zeit ihres 3-monatigen Aufenthalts in Berlin einen riesigen Sprung nach vorne gemacht. Sie hat mit der richtigen Mischung aus guten Vibes und professionellen Ratschlägen dazu beigetragen.

Janine, wir wünschen dir viel Glück und alles Gute!

Dein betterplace Team Berlin

betterplace junior

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Letzten Freitag fand unser erstes Betterplace junior Treffen in unserem Büro statt. Meine beiden Kinder, Lilian (14) und Vico (12), waren natürlich schon von Anfang an beim Projekt dabei – auf unserer Weltreise im letzten Jahr sind uns viele kleine Projekte begegnet und gemeinsam haben wir die Idee einer Internetplattform, die diese Projekte einer weltweiten Öffentlichkeit präsentiert, diskutiert. Und da so viele Freunde von Lilian und Vico die Geburt von betterplace mitbekommen hatten und mitmachen wollten, trafen wir uns schon vor dem offiziellen Start. 

Zum ersten Treffen kamen 11 Kinder zwischen 8-14 Jahren. Zuerst diskutierten wir das Konzept und die Funktionen der Plattform, dann hatten alle die Chance ihr eigenes Profil einzurichten – Lilian wird sich darum kümmern, dass alle so bald wie möglich ihr Photo runterladen! 

Die meiste Zeit verbrachten wir mit der Suche nach einem Namen für die Kindersektion von betterplace. Julius schlug „betterkids“ vor, ein ganz netter Name, aber „kids“ hat für mich so eine bestimmte Konnotation, klingt nach Konsumkultur, die nicht zur Plattform passt. Namen, die „Kind“/“Kinder“ beinhalteten passten auch nicht für die 14-15 jährigen in der Gruppe. Philipp warf „Elfen Helfen“ in die Runde, aber dann hörten wir, dass das der Name einer Fernsehserie ist. Schlussendlich schien unser Arbeitstitel betterplace junior gar keine so schlechte Wahl. 

Zwischen muffins und Schokoladenkeksen entwickelten einige der Teilnehmer die Idee ihre Idole zu Stellungsnahmen zu betterplace aufzufordern. Julius und Piers beschlossen sobald die Plattform offiziell online ist, ihren Helden Tiger Woods zu kontaktieren und um Unterstützung zu bitten. Ich bin sicher sie werden es schafften!

Was sollen Kinder und Jugendliche auf Betterplace machen? Unsere erste Berliner Gruppe fungiert quasi als Testgruppe um herauszufinden, was alles möglich ist. Eine der ersten Aktionen nach unserem offiziellen Start wird ein Flohmarkt-Stand sein. Renee, Mutter von Albert, dem mit acht Jahren bislang jüngsten betterplace Mitglieds, ist gerade dabei eine Menge toller Ideen für den event zu entwickeln! Das eingesammelte Geld können die Kindern dann einem Projekt ihrer Wahl zukommen lassen.

Da viele der Kinder in der Gruppe zweisprachig sind, könnten sie auch bei Übersetzungen vom Deutschen ins Englische und umgekehrt, helfen. Und irgendwann möchten sie vielleicht Partnerschaften zwischen ihren Schulen und Klassen und anderen auf der Welt organiseren.

 Was auch immer sie tun werden – ihre Ideen werden sicher weit über das hinausgehen, was wir Erwachsene uns jetzt so vorstellen.