„Kreativer Kapitalismus“ – Bill Gates Königsweg zur Armutsreduzierung

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In seiner Rede auf dem World Economic Forum  in Davos forderte Bill Gates heute einen „kreativen Kapitalismus“. Unternehmen sollten, so Gates, Produkte und Dienstleistungen für die Armen entwickeln und damit eine doppelte Mission erfüllen: Profite erwirtschaften und die Lebensqualität von Menschen verbessern, die bislang von Marktkräften ignoriert werden. Zugleich warb er dafür, dass Unternehmen – unterstützt von staatlichen Anreizen – ihre erfolgreichen Geschäftsleute dafür einsetzen, sich mit den Bedürfnissen der Armen zu beschäftigen und kreative Marktlösungen zu entwickeln.

Gates greift damit die Thesen des indischen Wirtschaftswissenschaftlers C.K. Prahalad auf. Der hatte 2004 mit seinem einflussreichen Buch The Fortune at the Bottom of the Pyramid: Eradicating Poverty Through Profits anhand von zahlreichen Fallbeispielen argumentiert, ein Kapitalismus, der auf die Bedürfnisse der vier Milliarden Armen eingehe und ihre gebündelte Kaufkraft zu nutzen verstehe, sei der beste Weg zur weltweiten Armutsreduzierung.

1 Response to “„Kreativer Kapitalismus“ – Bill Gates Königsweg zur Armutsreduzierung”


  1. 1 travelersphilanthropy 31. Januar 2008 um 3:46

    Sehr interessant, ich danke Ihnen für Ihr Blog auf Philanthropie.

    Weitere Informationen:
    Citi Bank Family Office: philanthropischen Reisende
    http://tinyurl.com/2cdovy

    „If you are coming to help me, you are wasting your time but if you are coming because your liberation is bound up with mine, then let us work together.“ -Indigenous Saying


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