Archiv für April 2008

Tibet – Kultureller Völkermord?

In dem für kulturwissenschaftlich Interessierte lesenswerten blog antropologi.info (er erscheint auf deutsch, englisch und norwegisch) findet sich eine kritische Auseinandersetzung mit dem dominanten Tibet-China-Diskurs.

 

Im Zuge des olympischen Fackellaufs beherrscht der „kulturelle Völkermord“ der Volksrepublik an den Tibetern die Medien und es ist nur zu einfach in den allgemeinen Kanon der Empörung über die Missachtung der Menschenrechte seitens der KP einzustimmen.

 

„Die tibetische Kultur blüht und gedeiht in China“

Zugleich melden sich aber auch kritische Stimmen, wie die auf anthropologi.info zitierten. Da ist der Ethnologe Ingo Nentwig  mit seinem Statement: „Die tibetische Kultur blüht und gedeiht in China“.

China hat eine gigantische Produktion an Büchern, Zeitungen und Zeitschriften in tibetischer Sprache, es gibt zahlreiche tibetische Verlage, nicht nur in Tibet, sondern auch in den angrenzenden Provinzen und sogar in Peking – die Tibetologen sind gar nicht in der Lage, das alles wahrzunehmen.

Tibetische Schriftsteller schreiben auf Tibetisch und auf Chinesisch. Sie können nicht nur tibetische Literatur kaufen, sondern auch tibetische Übersetzungen zum Beispiel von Shakespeare, Hugo und Balzac. Es gibt eine Akademie für traditionelle tibetische Medizin in Lhasa. Das berühmte Gesar-Epos, die wichtigste mündliche Überlieferung der Tibeter, wird umfassend erforscht. Sänger dieses Epos’, die stundenlang, teilweise tagelang vortragen, werden hofiert und dokumentiert. Von irgendetwas wie “kulturellem Völkermord” kann überhaupt keine Rede sein.

Zugleich räumt Nentwig ein, dass es in der freien Religionsausübung z.T. gewaltige Einschränkungen gibt. Zwar könne jeder Tibeter seinem Glauben unbehindert nachgehen, aber religiöse Funktionsträger, die versuchen oppositionelle Politik zu machen, würden verfolgt.

 

Auch auf dem wohl bekanntesten kulturanthropologischen Gruppen-Blog Savage Minds sind in den letzten Wochen viele gute Kommentare zu dem Thema erschienen, insbesondere auch dessen Darstellung in den westlichen und chinesischen Medien betreffend.

 

Verzerrungen von Seiten der Tibet-Aktivisten

Ich habe mich letztes Jahr auch etwas ausführlicher mit der China-Tibet-Frage auseinander gesetzt und zwar in Zusammenhang mit Maxikulti. In der englischen Version des Buches beschreiben Pál und ich -basierend auf einem Artikel von Washington Post Journalist Sebastian Mallaby , wie Pro-Tibet Aktivisten 1999 eine weltweite Öffentlichkeit gegen ein Weltbank-Projekt zum Teil unter Vortäuschung falscher Tatsachen, zum Fall brachten.

 

Während die Aktivisten – unterstützt von Nancy Peloci und einem Beastie Boy – verkündeten, bei der geplanten Umsiedlung in der Chinesischen Provinz Qinghai würden 60.000 Han Chinesen in das tibetisch dominierte Gebiet angesiedelt werden, sah der Kreditantrag der Volksrepublik nur die Umsiedlung der schon in der Provinz lebenden Bevölkerung vor: 40% von ihnen waren Han Chinesen, der Rest Mongolen und nur 3.500 Tibeter. Zudem gehört Qinghai gar nicht zu Tibet, sondern war schon zu Zeiten des chinesischen Kaiserreichs Teil von China.

 

Eine differenzierte Perspektive ist notwendig 

All dies entschuldigt die begangenen Menschenrechtsverletzungen der Chinesen in Tibet in keinster Weise. Wir sollten aber bei unserer Beschäftigung mit dem Thema mehr Grautöne und Differenzierungen zulassen. Statt alle Tibeter als Opfer und Feinde der Chinesen zu beschreiben, sollten wir der Vielflat der Meinungen unter Tibetern ein Ohr schenken. Dazu noch einmal ein Zitat des Ethnologen Ingo Nentwig:

Ich habe im Rahmen meiner Feldstudien mit Hunderten Tibetern gesprochen, darunter auch mit etlichen Mönchen. Deren Haltungen und Meinungen in puncto Politik sind so heterogen, wie sie nur sein können. Die einen mögen die Chinesen nicht, wenden sich aber dennoch gegen eine Unabhängigkeit. Andere kommen außerordentlich gut mit den Chinesen zurecht, wieder andere wollen sich von China lossagen. Das Bild von den guten Tibetern und den bösen Chinesen ist plumpe Schwarzweißmalerei.
(…)
Nach meinem Gefühl besteht aber gerade bei der einfachen Landbevölkerung, die den Großteil des tibetischen Volkes stellt, eine große Mehrheit für den Verbleib Tibets im chinesischen Staatsgebiet. Entsprechend gut ist dort auch das Verhältnis mit den Han-Chinesen. Auf antichinesische Einstellungen stößt man vornehmlich bei den Eliten.

Wer ist online?

Vor einiger Zeit veröffentlichte ich in diesem Blog eine Grafik, die eindrucksvoll darlegte, wer mit wem übers Internet verbunden ist. Nachdem sie sich die Graphik angeschaut hatte, meinte Renate aus unserem Team, vielleicht sollten wir unsere Arbeit so lange niederlegen, bis mehr Menschen auch in nicht-industrialisierten Ländern Internetzugang haben.

Man geht davon aus, dass mittlerweile 1.1 Milliarden Menschen weltweit online sind. Aber Internetzugang ist sehr ungleichmäßig verteilt: die so genannte digitale Kluft besteht zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern, ebenso wie innerhalb einzelner Regionen und  Staaten.Ganz Afrika südlich der Sahara hat weniger Internetverbindungen als Manhattan und während über die Hälfte aller Hongkonger Haushalte online sind, sind es in Nepal weniger als 0,25%. Selbst in einem Land wie den Vereinigten Staaten sind wesentlich weniger der Schwarzen und spanischsprachigen Amerikaner online als unter der weißen Bevölkerung.  

Aber auch dort, wo das world wide web prinzipiell vorhanden ist, ist der Zugang erschwert; durch erhöhte Preise (oft durch Zölle oder Monopole der Telekommunikationsunternehmen), alte und langsame Elektrizitätsverbindungen oder regelmäßige Stromausfälle. Zudem schränken Analaphabetismus und unzureichende Informationen darüber, was man mit dem Internet alles machen kann, das Nutzungspotential ein. Immer wieder hören wir von unseren Projektverantwortlichen in Kamerun oder Uganda, wie schwierig es für sie ist effizient mit dem Computer zu arbeiten, wenn täglich Stromausfälle ihre Sitzungen unterbrechen oder Webseiten ewig zum laden brauchen (ich selbst kann dies insbesondere seit einem Aufenthalt in Äthiopien nachempfinden, wo es mitunter EINE ganze Stunde dauerte, bis sich die Hotmail Startseite aufgebaut hatte.

Zugleich bemühen sich unzählige Initiativen die digitale Kluft zu schließen: kommunale Internetzugänge sprießen in Bürgerzentren, Kirchen und Einkaufszentren aus dem Boden, Schulen werden mit Computern ausgestattet und in vielen Ländern – von Ghana über Vietnam bis Trinidad – Internetcafes boomen. Neue Technologien ermöglichen es immer mehr Menschen auf einen Internetzugang zuzugreifen. So hat die kalifornische Firma Meraki eine Software entwickelt, die es Durchschnittsinternetnutzern ermöglicht problemlos eigene Netzwerke zu etablieren und die Kosten auf viele verschiedene Nutzer zu verteilen.

So kommt es, dass Bewohner von Lehmhütten ins Internetcafe gehen um die aktuellste Wettervorhersage zu erfragen und ihre Erntezeiten darauf abzustimmen.  Diese Initiativen, aber insbesondere auch die weltweite Expansion der Mobiltelephonie, die ein völlig neues Potential für Telefone-basierte Internetverbindungen eröffnet, lassen es wahrscheinlich erscheinen, dass im Laufe der nächsten Dekade Internetnutzung in allen Teilen der Welt dramatisch anwachsen wird.   

Realistischerweise kann eine Internetplattform wie betterplace jedoch nur eine relativ dünne Schicht gut ausgebildeter und unternehmerischer Menschen in den Ländern des Südens erreichen, eben solche, die über ausreichende Internetkenntnisse verfügen und sich für eine weltweite Zuhörerschaft verständlich auf Englisch (oder Deutsch) artikulieren können. In diesem Aspekt unterscheidet sich betterplace allerdings nicht grundsätzlich von konventionellen Entwicklungshilfeorganisationen: wie viele Studien zeigen, tendieren Entwicklungshelfer ebenfalls dazu mit denjenigen Menschen in einer Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, die ihnen am ähnlichsten sind. Mit Menschen eines annähernd vergleichbaren Bildungs- und Wirtschaftsniveaus lässt es sich schlichtweg einfacher kommunizieren.   

Für viele Arme spielt das Internet schon heute eine extreme wichtige Rolle: sie gehen online um mit Freunden und Familienmitgliedern in Verbindung zu bleiben, die im Ausland leben und arbeiten, und auf deren Rücküberweisungen sie zum Überleben oft angewiesen sind. Über Websites, blogs and Chatrooms vernetzen sich Bürger miteinander können selbst in totalitären Staaten ihren Widerstand gegen die politische Elite vergleichsweise frei äußern.  Ich bin davon überzeugt, dass eine Internetplattform, die die Interessen höchst unterschiedlicher Menschen miteinander abgleicht, immense Bedeutung erlangen kann. Über sie können Innovationen –  an einem Ort entwickelt – einer breiten Menschenmasse zur Verfügung gestellt werden: von der medizinischen Behandlung von Flussblindheit bis zu rückenschonenden Wassercontainern. Einzelne Inititativen, die nach Lösungen für die gleichen Probleme suchen, können sich miteinander vernetzen – nicht nur solche aus dem Norden mit denen aus dem Süden, sondern ebenso innerhalb des Südens. 

Wenn Sie sich um den Welthunger sorgen, essen Sie weniger Fleisch

Innerhalb der letzten 3 Jahre sind die Lebensmittelpreise weltweit im Durchschnitt um 83% gestiegen. Diese dramatische Steigerung ist zum großen Teil auf reduzierte Anbauflächen zurückzuführen, nachdem es für viele Produzenten lukrativer ist für den boomenden Biotreibstoffmarkt zu produzieren.

 

In mittlerweile 37 Ländern, von Ägypten über Äthiopien bis zu den Philippinen und Indonesien, haben steigende Kosten für Grundnahrungsmittel wie Reis und Weizen zu Unruhen und Protesten geführt – alleine letzte Woche errichteten Tausende von Demonstranten in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince Straßenbarrikaden, verwüsteten Geschäfte und zwangen den Regierungschef zum Rücktritt. Mindestens fünf Protestler kamen bei den Krawallen ums Leben.

 

Nach Dominique Strauss-Kahn, Direktor des Internationalen Währungsfonds und Weltbank-Chef Robert Zoellick, warnte heute auch WTO Chef Pascal Lamy angesichts der sich zuspitzenden Lage vor bevorstehenden Massenhungersnöten und forderte eine Reorientierung der Entwicklungshilfe, hin zu einer fokussierten Unterstützung der Landwirtschaft.

 

In diesem Zusammenhang ist auch der Artikel von Guardian Kolumnist und Autor George Monbiot (via culture matters) über die globale Nahrungsmittelkrise von Interesse. „Der Weizen, der benötigt wird um einen Geländewagen zu betanken, kann einen Menschen ein ganzes Jahr ernähren“, zitiert Monbiot einen Weltbank-Report. Und das vor dem Hintergrund, dass seit dieser Woche in Großbritannien die Renewable Transport Fuel Obligation in Kraft getreten ist, der zufolge 2.5% aller verkauften Treibstoffe aus erneuerbaren Energiequellen stammen müssen.

 

Monbiot verweist aber auf noch eine weitere Ursache für die Lebensmittelkrise: Dieses Jahre werden 100 Millionen Tonnen Lebensmittel in Biotreibstoffe verwandelt. 760 Millionen Tonnen (!!!) werden dagegen verwendet um Tiere zu füttern. Nachdem die fleischessende Weltbevölkerung ständig anwächst kommt Monbiot zu dem Schluß: „Wenn Sie Sich um den Welthunger sorgen, essen Sie weniger Fleisch”.

 

Besser Reisen

 Vico, Flori, Lilian und Juli in einer Kneipe in Rocinah, Rio de Janeiro

Als ich vor zwei Jahren mit ein paar Freunden und unseren Kindern in Rio de Janeiro war, machten wir eines Tages einen Ausflug nach Rocinha, Rios größte Favela. Am Abend vorher hatten wir alle in unserem wundervollen Bed&Breakfast in Santa Theresa, City of God gesehen – quasi als Einstimmung auf die Favela-Tour.

 

An diese Tour, quer durch die schmalen Gassen mit den wahnwitzigen Häusern, bei denen immer noch ein Stockwerk auf das andere gesetzt worden war, an das Chaos der Elektrokabel, die sich durch die Luft schwangen, an die Frauen, die sich in der kargen Kirche versammelt hatten, musste ich vor kurzem denken, als ein Artikel in der New York Times die Frage aufgriff, ob solche Ausflüge in die Slums sinnvoller Tourismus oder Voyeurismus sind. 

 

Slum Tourismus ist ein neuer Trend. Wer von uns möchte schon zu den schlechten Touristen zählen, die im all-inklusive Hotel den Tag in der prallen Sonne herumliegen? Immer mehr Menschen sehnen sich nach authentischen Einblicken in fremde Lebenswelten – und Ausflüge auf mexikanische Müllhalden, in brasilianische Favelas und indische Slums scheinen gerade das zu bieten. Angefangen hat der Trend vor 16 Jahren in eben diesem Rocinah, als Marcelo Armstrong Favela Tours gründete.

 

Die Gegner des neuen Nischentrends, der durch eine stetig wachsende Anzahl von Reiseunternehmern gefüttert wird, kritisieren die Touren als ausbeuterisch. „Wie fänden Sie es, wenn täglich mehrere Leute vor Ihrer Haustür stehen, ein paar Fotos machen und ihren Lebensstil kommentieren würden“, zitiert die NYT einen kanadischen Professor für Tourismus und Umwelt. Der tiefere Zweck dieser Ausflüge sei doch sowieso nur, dass sich die Reisenden in ihrer eigenen Überlegenheit bestätigt sähen.

 

Andere widersprechen: Sie sehen im Tourismus eine der wenigen Möglichkeiten, Einblicke in andere Leben zu erhalten und vor allem sich auch der Armutskluft greifbar bewusst zu werden.

 

Auch ein anderer neuer, benachbarter Tourismustrend ist umstritten: immer mehr Menschen wollen in ihren Ferien in einem sozialen Projekt mitarbeiten. Meine Freundin Nico (von smart-travelling) schleppte ihre Familie Anfang dieses Jahres in ein Projektdorf in Kerala. Webseiten wie Travelworks.de oder Reiseführer wie Hands-on Holidays listen Hunderte von sozialen Projekten – von Ausgrabungsferien in Peru bis Mitarbeit in einem Dorfzentrum in Kenia. Auch hier beklagen Kritiker, dass Touristen in vielen dieser Projekte eher Mehrarbeit verursachen, als das sie in 1 oder 4 Wochen einen konstruktiven Beitrag leisten können.

 

Für uns bei betterplace sind Projektbesucher – Einheimische und Auslandsentsandte, ebenso wie durchreisende Touristen – wichtige Bestandteile des Web of Trusts. Wir möchten betterplacianer ermutigen Projekte, die sich auf der Plattform präsentieren, zu besuchen und darüber in Wort und Bild zu berichten, um anderen (potentiellen) Unterstützern ihre Auswahl zu erleichtern und die Bewertung von Projekten transparenter zu machen. Ermutigen wir damit einen gefährlichen oder degradierenden Voyeurismus?

 

Ich denke, das Entscheidende bei diesen Fragen ist nicht, OB man eine Favela, ein Projektdorf oder eine soziale Initiative besucht, sondern WIE man dies tut. Slum-Tourismus mit, von den Einheimischen akzeptierten, respektvollen Führern, kann der Schwarz-Weiß-Malerei der Medien über „soziale Brennpunkte“ entgegenwirken und zeigen, dass das Leben in Slums sich in vielem nicht grundsätzlich von anderen Leben unterscheidet und Armut nicht automatisch mit Leid und Unglück gleichgesetzt werden kann.

 

Ebenso möchten wir auf Menschen, die betterplace-Projekte besuchen, nicht verzichten. Muss es nicht vielmehr darum gehen, diese Begegnungen so respektvoll wie möglich zu gestalten?

 

Eine Richtschnur wie man sich auf Reisen – ob im In- oder Ausland, im Slum oder anderswo – verhalten sollte, verdanke ich Hannelore aus unserem Team. Die Zwölf Goldenen Regeln für Auslandsreisende – stammen übrigens aus dem Jahr 1955. Hier eine kleine Auswahl:

5. Kleide Dich so, dass Dich niemand bemerkt, aber setze Dir keinen Fez auf.

6. Singe gern, wenn man Dich darum bittet, aber singe nur dann!

9. Was Dir bei fremden Völkern merkwürdig vorkommt, bemühe Dich zu verstehen. Gelingt Dir das nicht, so suche den Grund dafür zuletzt bei den anderen.

P.S. Ich habe mich schon immer gefragt, wie es kommt, dass Zeitschriften so oft die gleichen Themen behandeln – schreiben sie voneinander ab oder liegen bestimmte Themen einfach in der Luft? Nun, während ich über Slum-Tourismus bloggte, schrieb Line in Palma auf unserem englischen betterplace blog über Philanthropischen Tourismus. Hey Line – Telepathie!  

betterplace geht zum Social Camp

Wir hatten es bereits angekündigt – ab sofort kann man sich nun offiziell anmelden: das erste Social Camp für Online-Experten und Vertreter gemeinnütziger Organisationen wird vom 14.-15. Juni im selfHub in Berlin-Kreuzberg stattfinden. Ca. 120 Teilnehmer werden nach dem Prinzip eines Barcamps über die Möglichkeiten des Internets für gemmeinnützige Projekte diskutieren. Neben den Hauptorganisatoren Basti Schwiecker von Helpedia, Markus Beckedahl von Netzpolitik und Sebastian Metzger von Ecochoice, versuchen wir auch ein bisschen bei der Organisation mitzuwirken.

(Die Teilnahme ist übrigens kostenlos….).

better Party

Am vergangenen Freitag haben wir bei uns im Büro in der Schlesischen Straße Einweihung gefeiert. Wir waren gespannt, wie viele Freunde von betterplace sich an dem regnerischen Abend zu uns in den 5. Stock verlieren würden. Und es kamen überraschend viele!

Es waren so viele Gäste anwesend, über die wir uns besonders gefreut haben – darunter Projektverantwortliche von Organisationen, Unternehmensmenschen, Medienvertreter, Studenten, Freunde, alte und neue Fans und Kollegen von anderen sozialen Plattformen. So zum Beispiel Adina Hammoud, Hans-Jürgen Cramer, Suk-Han & Co, Nadine Lange, Jan Michael Ihl, Raul und Andrea, Basti und Sebastian. Und so weiter und so fort…

Und natürlich auch Jirka vom Deutschen Kinderhilfswerk, der sich über die Unterstützung seines Projekts freute: Jeder Gast spendete (direkt über die Plattform oder an der Abendkasse) einen Euro ans Projekt. Insgesamt kamen so 1104 Euro zusammen.

Vielen herzlichen Dank an alle, die da waren und diesen schönen Abend mitgestaltet haben!

Ein extra dickes Dankeschön an den Gorilla für das leckere Essen und an Radeberger, die uns sehr großzügig mit Bier (Aua, mein Kopf!) versorgt haben. Und an betterplace Junior für die engagierte Hilfe. Und an Joana und Josefina. Und an Ulli, Axel, Samir und Marion, die zusammen mit ihren Freunden die Bar wie die Profis geschmissen haben – Ihr seid die besten.

Wir und die Alumni der BMW Stiftung

Till und ich waren gestern bei der BMW Stiftung Herbert Quandt eingeladen, auf einen Alumni-Tag zum Thema „Towards Responsible Leadership in a Globalized World“. Neben uns kamen auch Frauke vom self Hub, Paula von 3plusX, Claudia von dem Mentorenprogramm Big Brothers Big Sisters und die CSR-Beraterin Petra von der Wertschmied Group – allesamt spannende Mitstreiter.

Wir erwarteten, dort auf 100 motivierte Studenten zu treffen, denen wir ein bisschen über uns erzählen würden. Als wir jedoch ankamen, standen da 5o Führungskräfte der deutschen Wirtschaft , denen wir kreativen Input in Sachen soziales Engagement geben sollten. Nach kurzer Verwirrung und einem kurzen Vorlauf in Sachen „Warmwerden“, wurde der Tag doch noch sehr spannend – und wir konnten viel lernen von den „globalized leaders“, die sich gerne nach aussen hin so offen zeigen, tief im Innern aber oft konservativer sind, als wir vermutet hatten…. Weiterlesen ‚Wir und die Alumni der BMW Stiftung‘