Skeptische Spender fordern zunehmend Transparenz

Deutsche spenden mehr – im ersten Halbjahr 2008 waren es 60 Millionen Euro mehr als im gleichen Zeitraum 2007 – aber viele Spender stehen den Hilfsorganisationen zunehmend skeptisch gegenüber. Das ist das Fazit einer neuen Studie – Bilanz des Helfens – des Deutschen Spendenrats und der Gesellschaft für Konsumforschung. Der Anstieg ist vor allem auf die jüngsten Naturkatastrophen in Asien, insbesondere in Birma zurückzuführen.

Ihre Skepsis bezieht sich auf Skandale in der jüngeren Vergangenheit. Nach dem Unicef im Februar das Spendensiegel entzogen worden war, wurde im Juni die Deutsche Kinderhilfe wegen Intransparenz vom Spendenrat ausgeschlossen.

Drei von vier Deutschen bemängelt, dass zu viel Geld in die Verwaltung der Organisationen fließt und weit weniger als möglich bei den Bedürftigen ankomme. 

Transparenz ist das Wichtigste
Entscheidend für die Spendenbereitschaft sei Transparenz, sagt Daniela Felser vom Deutschen Spendenrat (eine Interessenvertretung von 24 spendensammelnden, gemeinnützigen Organisationen). Und so verlagern immer mehr Menschen ihre Zuwendungen an Bedürftige in ihrem persönlichen Umfeld.

Die Befragten erwähnten, dass sie Kindern in der Nachbarschaft oder Obdachlosen Geld gegeben hätten. Sie spenden bei Sammlungen in der Firma, beispielsweise für die Hinterbliebenen eines verstorbenen Kollegen. Da wissen die Spender, das dass Geld dort landet, wo es gebraucht wird.

Um skeptische Spender zurück zu gewinnen könnten, so Felser, Organisationen zum Beispiel dazu übergehen, den Bau eines Projekts öfter im Internet mit Bildern zu dokumentieren.

Hey, da kenne ich eine Website, die genau dies ermöglicht! Auf der jeder Einzelne, genau die Initiative finden kann, die ihm sinnvoll erscheint. Wo er punktgenau spenden kann und Feedback über die Realisierung des Projekts erhält. Wir müssen die Welt nicht neu erfinden – die geforderte Transparenz gibt es schon und wir freuen uns über jede große und kleine Organisation, die sich auf betterplace transparent darstellt, ihre Stakeholder ins Web of Trust einlädt und Spendern direktes und informiertes Handeln ermöglicht.

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