Archiv für Dezember 2008

Zweitausendneu.

Für betterplace.org geht ein klasse Jahr zu Ende. Über 120 Hilfsprojekte konnten über unsere Plattform finanziert werden. Von inzwischen 7500 Nutzern. 60 Unternehmen verbessern momentan ihr soziales Engagement mit einer Unternehmensprofilseite bei uns. Neben dem Kernteam bringen immer mehr Beiräte, direkte Förderer und freiwillige Mitarbeiter betterplace.org voran. Und die Medien tragen unsere Idee ins Land hinaus: Zuletzt die Süddeutsche Zeitung, dann unser mancher Heimatblatt, die Rhein-Neckar-Zeitung, der Stern, das Inforadio vom RBB, und heute – zum gelungenen Jahresabschluss – die ZEIT (leider auf die schnelle nur abfotografiert).

Vielen, vielen Dank dafür. Und auf noch viel mehr neues Gutes 2009!

Artikel 22 : Recht auf soziale Sicherheit

Genug zum Leben?

„Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.“

Das Grundeinkommen ist ein Einkommen, das bedingungslos Jedem zusteht. Es soll die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. So bietet es soziale Sicherheit und gewährleistet das Recht auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe einer Gemeinschaft. Unterstützen Sie das Netzwerk Grundeinkommen und sorgen Sie für mehr soziale Sicherheit!

Artikel 21 : Allgemeines und gleiches Wahlrecht

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1. „Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.“
2. „Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.“
3. „Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muss durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.“

Auf abgeordnetenwatch.de können politisch interessierte Menschen lesen, wer sie wie im Bundestag vertritt. Alle Abgeordneten sind mit den wichtigsten Angaben zu ihrer Person, mit Foto, Beruf, Kontaktadresse und Themenschwerpunkten aufgelistet. Das Besondere an abgeordnetenwatch ist, dass online Fragen gestellt werden können, die die Abgeordneten auch online beantworten. Das alles ist öffentlich einsehbar, transparent und direkt, und ermöglicht eine faire und freie Wahl durch gut informierte, aufgeklärte Bürger. Unterstützen Sie abgeordentenwatch, unterstützen Sie Ihr Recht auf eine freie Wahlentscheidung!

Artikel 20 : Recht auf Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit

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1. „Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.“
2. „Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.“

In vielen Ländern werden Menschen für den Krieg zwangsrekrutiert. Verweigerer werden diskriminiert und verfolgt. Der seit 1993 bestehende Verein Connection tritt auf internationaler Ebene für ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein. Denn niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören. Mit Ihrer Unterstützung von Connection e.V. treten Sie ein für das Recht auf Vereinigungsfreiheit!

Artikel 19 : Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit

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Ein Medienausbildungszentrum in Kamerun

„Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“

Willkommen bei CADR’A F.I.L.M.S. , einem unabhängigen Ausbildungszentrum für audio-visuelle Fernsehproduktionen in Bonendalé, Kamerun. Trotz langjähriger gesellschaftlicher Liberalisierung konnte das staatliche Propagandamonopol noch nicht durchbrochen werden. Bei CADR’A F.I.L.M.S. werden junge Leute ausgebildet, um zukünftig eine freie und unabhängige Medienlandschaft zu etablieren. Unterstützen Sie dieses Ausbildungszentrum und ermöglichen Sie Zugang zu freien Medien!

Spielerisch Spenden: Free Rice

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2008 war ein wirklich tolles, aber auch extrem arbeitsintensives Jahr, während dem ich zu vielem, was ich sonst gerne mache – u.a. regelmäßig meine vielen Lieblingsblogs und -medien verfolgen – viel zu wenig kam. Wie gut, dass meine Familie und ich in den Weihnachtsferien zum einen verreist (d.h. vom normalen Weihnachtstrubel weit entfernt) sind, es zugleich aber hier in unserem Apartment in Venice, L.A., eine superschnelle Internetverbindung gibt und ich einiges von dem Versäumten wenigstens punktuell nachholen kann. Ein Fund meines heutigen Surfens ist hier:

Free Rice ist ein tolles interaktives Onlinespiel, bei dem man etwas schlauer wird und zugleich Gutes tut. Für jede richtig beantwortete Frage (in unterschiedlichen Kategorien von Mathe über English vocabulary bis Kunstgeschichte) spenden verschiedene Unternehmenssponsoren 20 Reiskörner über das World Food Programme.

Mit nur wenig Werbung hat das Spiel sich seit seinem Start vor einem Jahr schnell viral verbreitet: mittlerweile spielen täglich 40.000 Nutzer Free Rice und über das Programm sind 2.5 Millionen Menschen für einen Tag mit Reis versorgt worden – in Bangladesch, Myanmar, Uganda, Kambodscha, Bhutan und Nepal.  

Übrigens, für die, die mich kennen, nicht verwunderlich, bin ich an den mathematischen Fragen gleich grandios gescheitert, während ich mit meinem kunstgeschichtlichen Know How zwischen Aufwachen und Frühstück immerhin 1000 Reiskörner zusammen bekam.

Artikel 18 : Religionsfreiheit, Gedanken- und Gewissensfreiheit

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„Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.“

Nach den antisemitischen Terroranschlägen gegen Synagogen in Istanbul gründete sich in Berlin die migrantische „Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus“. Die KIgA engagiert sich in den Themenfeldern Antisemitismus und Islamismus, klärt Jugendliche durch pädagogische Arbeit auf und baut Vorurteile ab. Unterstützen Sie die KIgA und helfen Sie die Religionsfreiheit zu schützen!