Archiv für Januar 2009

Angela Merkel im Davoser Flüchtlingslager

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Gerade habe ich William Easterlys neuen blog entdeckt – AidWatch. Just asking that aid benefit the poor.

Easterly ist einer der prominentesten Kritiker der konventionellen Entwicklungszusammenarbeit – sein White Man’s Burden, fasst die wichtigsten Punkte eingängig zusammen. In seinem neuesten blogpost weist er auf das simulierte Flüchtlingslager hin, welches unter der Schirmherrschaft des UNHCR die auf dem Davoser Wirtschaftsgipfel versammelten Promis mit der Realität von Flüchtlingen konfrontieren soll.

Der Refugee Run soll Besuchern – hier die Promi-Gästeliste – zeigen, wie es ist, von Rebellen angegriffen zu werden oder auf ein Minenfeld zu treten.

Easterly findet, dass ein Flüchtlingslager-Themenpark zu weit geht:

Of course, I understand that there were good intentions here, that you really want rich people to have a consciousness of tragedies elsewhere in the world, and mobilize help for the victims. However, I think a Refugee Theme Park crosses a line that should not be crossed. Sensationalizing and dehumanizing and patronizing results in bad aid policy – if you have little respect for the dignity of individuals you are trying to help, you are not going to give THEM much say in what THEY want and need, and how you can help THEM help themselves?

Aber, so Easterly weiter, diese sensationslüstige und bevormundende Haltung ist in der internationalen Entwicklungshilfe gang und gebe. Sehen wir uns nur die Plakate und Briefwurfsendungen vieler Hilfsorganisationen an, auf denen großäugige Kinder um Mitleid und den Spendeneuro betteln. Easterly zitiert David Rief: “There are two groups of people who like to be photographed with children: dictators and aid officials.”

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Former World Bank President Wolfowitz with a few children

Here’s a resolution to be proposed at Davos: we rich people hereby recognize each and every citizen of the globe as an individual with their own human dignity equal to our own, regardless of their poverty or refugee status. And Davos man: please give Refugee Run a pass.

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Generation Großzügigkeit

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Die neueste Studie der Amsterdamer Trendscouts trendwatching.com macht den richtigen Aufschlag fürs Jahr 2009: 

Generation Generosity proklamiert Großzügigkeit zum wichtigen gesellschaftlichen und unternehmerischen Attribut.

Giving is the new taking, and sharing is the new giving 

Im Zuge der immer  stärker einbrechenden Weltwirtschaft hat sich das Misstrauen von Konsumenten gegenüber Unternehmen nochmals verstärkt: Gerade mal 13% aller Amerikaner trauen großen Unternehmen, dreiviertel aller Konsumenten gehen davon aus, dass Werbung lügt. 

Zugleich erleben wir, dass ein anderer Umgang mit Besitz und Wissen möglich ist: in der Online-Kultur sind Millionen von Menschen damit beschäftigt zu teilen, zu geben, gemeinsam zu entwickeln – und zwar überwiegend kostenlos. In dieser Online-Kultur finden sich Menschen bestätigt und gewertschätzt, sie sind Teil eines größeren Ganzen und können mit kleinen Mitteln Wandel erreichen (s. Obama-Effekt).

Und diese Kultur ist keine Eintagsfliege und keine Modeerscheinung. Wie Online Guru Kevin Kelly schon vor einigen Jahren sagte: „online culture is the culture“.

Für die, die dabei skeptisch dreinschauen:

  • Auf Flickr  – mit 33 Millionen Nutzer und mehr als 3 Milliarden Fotos  – werden minütlich 3.087 Fotos hochgeladen.
  • Wikipedia hat 8,687,877 angemeldete Nutzer, von denen 144.788 auf den 15.741.616 Seiten aktiv waren.
  • Jeden Tag werden 1 Milliarde Videos auf youtube angesehen – und das war letztes Jahr! (Allein meine Kinder schauen bestimmt 20 – 30 pro Tag)
  • Auf Trivadvisor finden sich 20 Millionen Hotelrezensionen.
  • Allein auf WordPress bloggen, während ich dies schreibe, 197,066 Menschen.

Von Online Lernen

Das Geheimnis für Unternehmen besteht nun darin, dass sie sich dieser Kultur der Großzügigkeit zu eigen machen. Wie das aussehen kann, dazu bietet der – natürlich kostenlose – Trendreport unzählige Beispiele:

Der für uns bei betterplace.org relevanteste:

Co-Donate

Viele Unternehmen wie Whole Foods (Für jeden Kunden, der seine eigene Einkaufstüte mitbringt, spendet das Unternehmen an lokale Sozialinitiativen) oder Pfandtastisch Helfen (von unseren Verbündeten bei den Sozialhelden) haben damit begonnen ihre Konsumenten einzuladen, mit ihnen gemeinsam zu spenden und Gutes zu tun.

Für Tripadvisers More than Footprints Aktion, stellte die Firma 1 Mio. US$ zur Verfügung und ließ Kunden zwischen 5 verschiedenen Hilfsorganisationen als Empfänger auswählen (Ärtze ohne Grenzen erhielt die meisten Stimmen und damit die meisten Dollar).  

Ein kalifornisches Bauunternehmen baut für jedes Haus, welches es in den USA verkauft, ein weiteres in Burkina Faso. TOMS Shoes verkaufen fair-getradete Hausschuhe und verschenken ebenfalls für jedes verkaufte Paar eines an bedürftige Kinder – beide Beispiele folgen dem berühmten Modell von One Laptop per Child.

Weitere Trends, die der Report als typisch für die Generation G beschäftigen sich mit ECO-GENEROSITY (Verantwortung für den ökologischen Fußabdruck der gekauften Waren), FREE LOVE (the art of giving away your stuff to consumers) oder Brand Butlers (Unternehmen nutzen ihre Marke um Konsumenten das Leben zu erleichtern, z.B. indem Ikea Dänemark Kunden große Lieferantenfahrräder im Ikea-Look zur Verfügung stellt, um ihre Einkäufe nach Hause zu fahren.)

Sich an Generation G anzudocken, so die Autoren, ist für Unternehmen nicht mehr einfach nur „nice to have“, sondern eine grundsätzliche Notwendigkeit:

if you want to stay relevant in societies that value generosity, sharing and collaboration. Joining obviously entails more than adding a social responsibility or sustainability department; it means adopting a generous mind- set that permeates every interaction with your community, with your employees, with your customers, with, wait for it, your ‘stakeholders’. Nothing more or less than a holistic approach to generosity and business.

 Just do it

Genau hier setzt auch betterplace.org an. Bei uns können Unternehmen ihre Mitarbeiter und Kunden zum gemeinsamen Spenden für einen guten Zweck auffordern: zum Beispiel mit Gehaltsabrundungen, dem so genannten Teaming

Mehr Infos dazu gibt es hier.

Ihr Laden und Sie für ein betterplace Projekt

Zudem knüpfen wir strategische Partnerschaften zwischen kleinere und größere Unternehmen mit ausgewählten sozialen Initiativen. So gehen 100% des Verkaufserlöses einer Schmucklinie der Hamburger Goldschmiedin Lena Schüler in diverse betterplace Projekte. Ebenso sind wir gerade dabei mit dem Berliner Kinderkaufhaus Emma&Co eine Projektepatenschaft in die Wege zu leiten.

info 

 Wir freuen uns über jeden der mitmacht – mit seinem Blumenladen, seiner Bäckerei oder seiner Anwaltskanzlei! Also, einfach über jb@betterplace.org in Kontakt treten und brainstormen.

Der Obama Effekt

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Barack Obama in Berlin, von Obamas Flickr photostream

Heute ist es soweit: Barack Hussein Obama wird als 44. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Als erster Afro-Amerikaner, Sohn eines kenianischen Vaters, einer amerikanischen Mutter und Enkel eines muslimischen Großvaters, steht er für ein neues Amerika und eine neue Welt.

Eine Welt, die vielfältiger und partizipativer ist, als die der Clintons und Bushs. Eine Welt, die das Versprechen birgt, mehr Menschen zu ermöglichen, das Leben zu führen, das ihnen gut, richtig und schön erscheint.

Und genau dafür sind wir auch bei betterplace.org unterwegs. 

Doch wie kommen wir dahin? Nun, wir glauben, dass Obama auch dafür einen Teil der Antwort bietet: Denn, wie weithin bekannt, hat er, wie keiner vor ihm, die Möglichkeiten des Netzes effizient und effektiv eingesetzt.

Zum Beispiel fürs Fundraising.

Woher kommen die über 270 Millionen US-Dollar, die Barack Obama allein im Vor-Wahlkampf ausgegeben hat? Einen ganz wesentlicher Teil des Geldes kommt aus dem Internet …. Von den 55 Millionen Dollar, die Obama allein im Februar 2008 an Spenden erhielt, liefen 45 Millionen über seine Websites ein – in Form zahlreicher kleiner und kleinster Einzelspenden. Nun versuchen Politiker und Parteien schon seit Jahren, das Internet stärker zu nutzen und auf diesem Wege auch Spenden zu sammeln – bislang ohne großen Erfolg. Was ist Obamas Geheimnis?

Guck mal. mach mit!

Auch auf Hillary Clintons und John McCains Websites konnte man spenden. Doch nur wenige taten es. Bernd Herrmann von der Heinrich Böll Stiftung beschreibt die Netzintelligenz, die Obamas Kampagne auszeichnete: die Einsicht darin, dass das Internet anders ist, als andere Medien. Er hatte die richtigen Verbündeten auf seiner Seite: Schon früh nahmen einige Unternehmer in San Franciscos Bay Area mit Obama Kontakt auf und boten ihm an, Spenden zu sammeln. Und zwar, indem sie die neuesten Web Technologien mit sozialen Mechanismen verknüpften: Wahlkampf 2.0. 

Zuvor hatte Wahlkampf im Internet vor allem darin bestanden, alte Methoden mehr oder weniger gut in das neue Medium zu pressen: Fernsehspots konnte man online kucken, Plakate und Flyer aus dem Netz herunterladen, Informationen statt per Brief per Newsletter beziehen – und eben auch, statt per Scheck, online spenden. Kann man machen. Die entsprechenden Websites erinnern an frühe Automobile, Pferdekutschen ohne Pferde.

Auch auf Obamas Websites gibt es die alten Werkzeuge, Newsletter & Co. Es gibt aber viel mehr. Das gesamte Arsenal der technischen Möglichkeiten wird eingesetzt um damit sehr bewusst alte wie neue Zielgruppen zu erreichen – vor allem auch diejenigen, die gar nicht wissen, dass sie, was die Inhalte betrifft, Zielgruppe sind. Das beginnt damit, dass die entsprechenden Websites niedrigschwellig sind. Der Einstieg ist (meist) keine Wahlkampfrede plus Aufforderung sich anzumelden und zu spenden. Den einen Einstieg gibt es überhaupt nicht – es gibt ungezählte. Im Vordergrund steht dabei nicht das Prinzip „Gib mir“ (dein Geld, deine E-Mail-Adresse etc.), sondern das Prinzip „Guck mal, mach mal“. Und mitmachen kann man auf vielerlei Art –  indem man twittert, flickrt, masht oder blogt. Anders gesagt, hier hat jemand begriffen: Das Internet ist keine Broschüre im Bildschirmformat, es ist ein modulares, oft auch interaktives Medium, mit dem die Nutzerinnen und Nutzer anderes treiben, als mit einer Zeitschrift.

Netzintelligenz und freie Formate

Netzintelligenz ist auch, Nutzerinnen und Nutzer nicht zu gängeln, ihnen Angebote und Werkzeuge zur Verfügung zu stellen – und sie dann weitgehend selbst machen zu lassen. Über Wikis können sich Unterstützer zusammenschließen, ohne dass eine zentrale Instanz ihre Aktivitäten steuert oder überwacht; in Mashups können sie Inhalte und Funktionen kombinieren; und damit das reibungslos funktioniert, liefert Obamas Team die Inhalte nicht nur in den passenden Formaten, sondern oft auch unter einer Creative-Commons-Lizenz aus. Der Grund, dass das alles so gut funktioniert, ist nicht allein die Technik, es ist die Souveränität, mit der sie angewandt wird: Jeder, der auf Obamas Websites landet, merkt: Hier hab ich’s mit Leuten zu tun, die mich mitmachen lassen – und nicht mit einem Apparat, einer Werbeagentur, die mir was aufs Auge drückt.

Auch unser Ziel ist es neue Gruppen zum Gutes-tun zu mobilisieren. Indem wir, wie Moritz zu sagen pflegt, zeigen, dass Spenden Spaß macht, wenn es unkompliziert ist und man konkret mitverfolgen kann, wo das Geld hingeht und was damit gemacht wird. Und indem wir z.B. Fundraising Team ermöglichen, bei denen viele Menschen zusammenkommen, die mit wenig Geld in der Masse richtig was bewegen können. So wie im Team meiner Freundinnen oder des Teams Nürnberg für Kinder.

Und dennoch wäre es naiv zu glauben, dass sich US-amerikanische Methoden 1:1 auf Deutschland übertragen ließen. Meine Freundin und betterplace Mitstreiterin Renee kann davon ein Lied singen. Denn als sie versuchte amerikanische Fundraisingformate auf Deutschland zu übertragen – in diesem Fall für Room to Read – mußte sie feststellen, dass zwar viele Menschen ihrer Einladung zur Veranstaltung mit John Wood, dem Gründer von RtR gefolgt waren, die meisten Scheckbücher aber in den Sakkotaschen blieben. 

Bezogen auf die politische Landschaft wird es, so Bernd Herrmann, 2009 keinen bahnbrechenden Online-Wahlkampf in Deutschland geben. Da müßten wir schon auf den ersten türkischstämmigen Bundeskanzler warten. Und überhaupt stünden erfolgreiche Beispiele für virales Marketing in unserem Land noch aus.

Wie aber könnte ein deutscher Obama-Effekt aussehen? Wir bei betterplace versuchen durch die Bereitstellung einer partizipativen Infrastruktur, die viele einbezieht, vielen zuhört, viele anspricht und in Feedback-Schleifen miteinander verbindet, eine Art „Schwarmintelligenz“ zu erzeugen. Und mittels dieser eine – wie unser Beirat Hans-Jürgen Cramer sagt  – „größere Teilhabegerechtigkeit“ herzustellen. 

Erhoffe ich mir zu viel, wenn ich 2009 auf einen betterplace Effekt baue?

Armut wissenschaftlich erforschen

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Abhijit Banerjee and Esther Duflo, co-directors of MIT’s Poverty Action Lab, in Hyderabad

In der FAZ stieß ich letzte Woche auf eine interessante Wirtschaftswissenschaftlerin, Esther Duflo. Die Professorin für Entwicklungsökonomie, erforscht am MIT Wohlfahrtsprogramme der Entwicklungshilfe wie Schulbeihilfen oder Staudammbauten. Für die Effektivität von derlei Maßnahmen hat sie Testverfahren entwickelt, die denen der Pharmaindustrie für Medikamente ähneln.

Ihre Forschung – siehe http://econ-www.mit.edu/faculty/eduflo/papers – klärt auf, beispielsweise über die modische Illusion, man können die Hilfebedürftigen der Dritten Welt über ihren Überlebenskampf hinaus auch noch zur Selbsthilfe begaben und etwa kleine Unternehmer aus ihnen machen. Oder darüber, dass man in vielen Hilfekontexten die Bedürftigen oft erst durch kleine Bestechungen dazu bringt, ein Entwurmungsmittel einzunehmen oder ihre Kinder zur Schule zu schicken. Oder dass Überwachungskameras sich besser dazu eignen, die Anwesenheit von Lehrern und Schülern in Schulen zu garantieren als Schultagebücher, die von Eltern kontrolliert werden. Oder dass ein Armutsverstärker in der Unfähigkeit armer Eltern liegt, überhaupt zu beurteilen, ob ihre Kinder in der Schule etwas gelernt haben. Oder dass Staudammbau die Armut in den betroffenen Gebieten meistens erhöht.

Das alles klingt so, als müssten wir über Esther Duflo und ihre Arbeiten mehr wissen. Fortsetzung folgt ….

betterplace.org bei MySpace

Seit einigen Wochen sind wir auch bei MySpace mit einer eigenen Seite vertreten: www.myspace.com/betterplace_org.

Die Seite hat uns freundlicherweise die Kölner Agentur thanksforaddingme.com erstellt. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an Dieter Bollig und Richard Ozegovic für ihre tolle Arbeit!

Wir freuen uns natürlich über jeden neuen Freund bei MySpace und sagen: Thanks for adding us!

Neulich im Regenwald!

Wisst Ihr eigentlich, was Ihr verloren habt, wenn Euch eine dieser Arten im Regenwald begegnet?

via Osocio

via Osocio

http://osocio.org/

Die Regenwälder unseres Planeten beherbergen 90% aller Tier- und Pflanzenarten, obwohl sie  lediglich 7% der Landmasse ausmachen. Damit sind sie der größte Genpool der Erde. Doch nicht nur das: mit ihrer Pflanzenvielfalt sind sie die größte natürliche Apotheke, ein Viertel aller rezeptpflichtigen Medikamente und 80% aller Nutzpflanzen sind tropischen Ursprungs.

Regenwälder sind die Lunge unserer Erde, sie produzieren riesige Mengen an Sauerstoff und speichern gleichzeitig große Mengen an Kohlenstoff, den sie mit dem CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen.

Wir brauchen also die  Regenwälder. Doch was tun wir für ihr Erhaltung?

Pro Jahr werden rund 10 Millionen Hektar Regenwald vernichtet.  Eine Fläche, die 2,5 mal so groß ist wie die Schweiz, Tendenz steigend. Die Rodung tropischer Regenwälder ist irreversibel. Sie führt zum unwiederbringlichen Verlust einer einmaligen Vielfalt, bedroht unser Klima und zerstört die Lebensgrundlagen der dort lebenden Menschen.

Deshalb freue ich mich riesig, dass die deutsche Tropenwaldstiftung OroVerde, deren wirklich gelungenes Poster oben abgebildet ist, mit einem richtungsweisenden Projekt bei betterplace vertreten ist. OroVerde ist dabei in Guatemala,  gemeinsam mit lokalen Partnern 33.000 Hektar Regenwald im Nationalpark Naranjitos zu kaufen und auf diese Weise langfristig vor der Zerstörung zu bewahren.

€ 30,- retten eine Fläche von 2660 qm, € 50,- eine Fläche von 4400 qm. Machen Sie mit!  http://de.betterplace.org/projects/600

Atelier Lena Schüler für betterplace.org

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Einer neuen Studie zufolge greifen 85% der Konsumenten, wenn sie die Wahl zwischen einem rein kommerziellen Produkt haben und einem, dessen Erlös (ganz oder teilweise) einer sozialen Organisation zugute kommt, zu letzterem.

Das Kaufen und dabei Gutes tun beliebt ist, konnten wir bei betterplace.org auch anhand unserer Aktion mit der Hamburger Schmuckdesignerin Lena Schüler sehen. Im Rahmen ihrer Weihnachtsausstellung 2008 in ihrem Hamburger Atelier präsentierte Lena ihren tollen variablen Schmuck, verkaufte aber auch niedrigpreisigere Werke zu Gunsten von betterplace.org Projekten. Bislang sind 2210 Euro über den Verkauf zusammengekommen, die Lena über ihre betterplace Teamseite zu 100% an Projekte in Hamburg, der Dominikanischen Republik und Peru weitergeleitet hat. 

Wie man ihrer Website entnehmen kann, wird die Aktion aufgrund des Erfolges auch in 2009 fortgesetzt. Wir freuen uns mit den Projekvterantwortlichen der bespendeten Projekte, z.B. in der Dominikanischen Republik, sehr und wünschen ihr viele Nachahmer.

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P.S. Oxfam Deutschland hat jüngst auch ein neues Charity-Shopping Portal aufgemacht. (Dank an Hannelore für den Hinweis)