Harvard startet Sozialunternehmer Studiengang

Die International Harald Tribune berichtet über einen neuen kleinen, aber feinen Studiengang der Harvard University: 14 Fellows, die meisten zwischen 50-60 Jahren alt, werden in einem einjährigen Studium zu Sozialunternehmern ausgebildet. In ihren ersten Karrieren waren sie z.B. IBM-Geschäftsführer, Astronaut oder Gesundheitsminister von Venezuela, jetzt bereiten sie sich professionell auf eine zweite Karriere im sozialen Sektor vor. Leiterin der so genannten Harvard Advanced Leadership Initiative ist übrigens Beth Kanter, deren blog, wir bei betterplace regelmäßig verfolgen. 

Mutmacher berichtete vor Kurzem über einen vergleichbaren Trend zur Professionalisierung des Sozialunternehmertums in Deutschland.

3 Responses to “Harvard startet Sozialunternehmer Studiengang”


  1. 1 Basti Schwiecker 6. Januar 2009 um 18:14

    Auf die Gefahr hin den Besserwisser raushängen zu lassen, aber ich glaube nicht dass die Rosabeth Moss Kanter aus dem Artikel, die gleiche ist, die diesen Blog betreibt, sondern dass es sich um diese Dame handelt.

    So oder so danke für den interessanten Hinweis auf das Programm.

  2. 2 joanab 10. Januar 2009 um 15:01

    stimmt Basti, Danke für den Hinweis! Joana

  3. 3 Amy 10. Januar 2009 um 20:04

    Dass diese Professionalisierung des dritten Sektors immer interessanter für alle Beteiligten wird, ist ein positiver Trend. Beim Anteil erfreulicher Meldungen in den Nachrichten sicher auch nicht überraschend, dass in diesem Bereich nun in aller Öffentlichkeit Nägel mit Köpfen gemacht werden — auch über den dritten Sektor und den CSR-Bereich hinaus in Richtung „sozialer Unternehmen“.

    Ashoka, eine internationale Organisation, die Social Entrepreneurship fördert und unterstützt, gibt zusammen mit dem Stanford Center for Social Innovations einen Podcast heraus, der inspirierende & nachahmenswerte Erfolgsstories solcher sozialen Unternehmen vorstellt — ihr habt bereits in einem eurer letzten Posts über Ashoka berichtet, sehe ich gerade.

    Außerdem gibt es eine Reihe von Zeitschriften, die über Erfolgsgeschichten von Initiativen, sozialen Unternehmen & NGOs berichten: Das Hope Magazine musste leider eingestellt werden, aber das YES! Magazine & Imagine berichten weiterhin über Menschen, die erfolgreich Initiative gezeigt und Projekte auf die Beine gestellt haben, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.


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