Safer Internet Day

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Sicherheit für Kinder im Netz, ein Projekt des Kinderhilfswerks

Heute, am 10.2. wird der Safer Internet Day begangen. Der Tag, 2004 ins Leben gerufen, zielt darauf ab, das Bewusstsein der verantwortungsbewussten Benutzung neuer Technologien insbesondere unter Kindern und Jugendlichen zu steigern.

Dieses Jahr steht Cybermobbing, d.h. die Bloßstellung, permanente Belästigung oder Verbreitung falscher Behauptungen im Internet – im Mittelpunkt. Initiativen wie Klicksafe rufen alle Schüler auf, sich aktiv gegen Cybermobbing zu wenden. Auch beim Projekt Sicherheit im Netz des Kinderhilfswerk werden Schüler darin unterstützt werden, Medien kompetent, selbstbestimmt und kreativ zu nutzen – und sich auch zu schützen, indem sie dem unsichtbaren „Gegenüber“ nicht blind vertrauen. 

Wie Millionen von Jugendlichen dokumentieren auch meine Kinder, 13 und 16 Jahre alt, ihr Leben im Netz und immer wieder diskutieren wir Übergriffe; wenn zum Beispiel eine unbeliebte Mitschülerin an ihrer SchuelerVZ Pinnwand Hasstiraden kleben hat, Freunde nach ausgelassenen Festen peinliche Fotos hochladen oder Schüler Videos und Photos ihrer Lehrer bearbeiten und ins Netz stellen. 

Nach Angaben der Europäischen Kommission in Brüssel wurde bereits jeder fünfte Schüler in Deutschland im Internet gemobbt. In anderen EU-Ländern ist Cyber-Mobbing sogar noch verbreiteter. Untersuchungen ergaben, dass in Großbritannien jeder dritte Jugendliche und in Polen sogar jeder Zweite schon einmal im Netz fertiggemacht wurde. (Heise)

Das das Thema keine Bagatelle ist, ist spätestens seit dem Selbstmord einer 13 jährigen Amerikanerin 2006 bekannt. Das Mädchen hatte Selbstmord begangen, nachdem sie auf der Internetplattform MySpace von einem Nutzer wochenlang beschimpft und schikaniert worden war.

Allerdings muß ich beim Lesen der Regeln für sichere Internetkommunikation, die im Netz kursieren, feststellen, dass nicht nur meine Kinder, sondern auch ich selbst, die viele von ihnen systematisch missachten. Wir benutzen unsere realen Namen, geben freizügig Alter und Wohnorte an und schicken Fotos von uns durch die Gegend. Aber wahrscheinlich ist man nur so lange sorglos, bis man selbst einmal Opfer einer Mobbing-Kampagne geworden ist.

1 Response to “Safer Internet Day”


  1. 1 joanab 10. Februar 2009 um 17:30

    Gerade hat mich Renee aus dem Projekteteam noch auf diese Erfolgsmeldung von Jirka, dem Projektverantwortlichen des Kinderhilfswerks im Projektblog hingewiesen:

    „mann, war das eine spannende weihnachtszeit! gerade bei betterplace hat sich viel getan und wir sind sehr gut vom team von betterplace betreut worden. so viele unterstützungsleistungen und -anfragen – KLASSE. an dieser stelle auch meine entschuldigung, wenn ich nicht so zeitnah reagiert habe, wie ich das eigentlich wollte.

    so haben wir u.a. von sevenload unseren laptop und beamer finanziert bekommen. wunderbar. jetzt gehen die präsentationen der website und die schulungen für kinder und erwachsene noch besser „von der hand“. ein großer dank an das unternehmen und seine mitarbeiterinnen und mitarbeiter.

    außerdem haben wir jetzt jede menge mäuse (11 stück) und 2 tastaturen erhalten. auch hier mein herzlicher dank an alle unterstützer/innen.

    wie geht es jetzt weiter? die hardware wird beschafft und installiert. alte mäuse und tastaturen ausgetauscht. und unsere studies, die uns u.a. bei der koordination der projekte und der programmierung der website http://www.kindersache.de unterstützen sind happy und zusätzlich motiviert. 2009 wird bestimmt ein gutes jahr für dieses projekt.

    wünsche allen ein tolles neues jahr und

    keep on „spending“ ;o)


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