Archiv für März 2009

Unser Team(-foto)

Lange hat’s gedauert, endlich haben wir es hingekriegt: Beinahe alle Teammitglieder auf einem einzigen Foto zu vereinen – von der „Teilzeitkraft“ über die ehrenamtlichen Mitarbeiter bis hin zum Geschäftsführer. Hier ist es:

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Mancher war zwar an dem Tag etwas krank (Till=weiß), manche ein bisschen müde und andere haben beim Auslösen etwas doof geguckt. Aber alles in allem sind wir zufrieden. (Vielen Dank auch an die Fotografin Tina!)

Hier die Namen der Abgelichteten von links hinten nach links vorne (quasi im Uhrzeigersinn): Angela Ullrich, Michael Tuchen, Stephan Breidenbach, Hans-Jürgen Cramer (sowohl für Stephan als auch für Hans-Jürgen gilt: Das leichte grau in der Haarfarbe kommt nur durch das gleißende Licht aus dem Dachfenster), Stephan Schwahlen, Matthias Pries, Jörg Rheinboldt, Axel Kuzmik, Sean Buttinger (muss uns noch mal in Ruhe erklären, was da auf seinem T-Shirt drauf ist), Josefina Petrus, Till Behnke, Yvonne Andreas, Anja Kalb, Joana Breidenbach, Moritz Eckert, Renée Fetscher, Christian Illner. Leider fehlen auf dem Bild: Guya Merkle, Line Hadsbjerg und Bodo Sieber.

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Tag zur Abschaffung der Todesstrafe

 

calvin-washington

CALVIN WASHINGTON
C&E Motel, Room No. 24, Waco, Texas
Where an informant claimed to have heard Washington confess
Served 13 years of a Life sentence for capital murder

Heute – am 1. März – wird der Tag zur Abschaffung der Todesstrafe begangen. Und kurz bevor er (in Europa) endet, möchte ich eine Initiative vorstellen, die mich wirklich bewegt – The Innocence Project.

1992 gegründet, von einem Juraprofessor an der Cardozo Law School in NYC, kümmert sie sich um die Aufklärung von Justizirrtümern. 5 Anwälte und an die 20 Jurstudenten arbeiten pro bon für z.T. zum Tode verurteilte amerikanisch Gefängnisinsassen. Oft helfen nachträgliche DNA-Analysen, die zum Zeitpunkt der Verurteilung noch nicht verfügbar waren, Unschuldige zu ermitteln. Mittlerweile konnte die Unschuld von über 200 Menschen, davon 15 zur Todesstrafe verurteilte, bewiesen werden. Im Durchschnitt verloren die Gefangenen 12 Jahre ihre Lebens, bevor sie rehabilitiert wurden. 

Eindrucksvoll hat die amerikanische Photographin Taryn Simon die fälschlich zum Tode verurteilten, rehabilitierten Opfer dokumentiert – darunter auch den oben abgebildeten Calvin.