Tag zur Abschaffung der Todesstrafe

 

calvin-washington

CALVIN WASHINGTON
C&E Motel, Room No. 24, Waco, Texas
Where an informant claimed to have heard Washington confess
Served 13 years of a Life sentence for capital murder

Heute – am 1. März – wird der Tag zur Abschaffung der Todesstrafe begangen. Und kurz bevor er (in Europa) endet, möchte ich eine Initiative vorstellen, die mich wirklich bewegt – The Innocence Project.

1992 gegründet, von einem Juraprofessor an der Cardozo Law School in NYC, kümmert sie sich um die Aufklärung von Justizirrtümern. 5 Anwälte und an die 20 Jurstudenten arbeiten pro bon für z.T. zum Tode verurteilte amerikanisch Gefängnisinsassen. Oft helfen nachträgliche DNA-Analysen, die zum Zeitpunkt der Verurteilung noch nicht verfügbar waren, Unschuldige zu ermitteln. Mittlerweile konnte die Unschuld von über 200 Menschen, davon 15 zur Todesstrafe verurteilte, bewiesen werden. Im Durchschnitt verloren die Gefangenen 12 Jahre ihre Lebens, bevor sie rehabilitiert wurden. 

Eindrucksvoll hat die amerikanische Photographin Taryn Simon die fälschlich zum Tode verurteilten, rehabilitierten Opfer dokumentiert – darunter auch den oben abgebildeten Calvin.

2 Responses to “Tag zur Abschaffung der Todesstrafe”


  1. 1 Mike 2. März 2009 um 18:33

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  2. 2 Amy (RESET – For a Better World) 23. März 2009 um 18:18

    Der Jahresbericht 2008 von amnesty ist gerade in den Medien, der u.a. fast doppelt so viele Hinrichtungen feststellt, als noch 2007. (Tagesschau)

    Dass der problematischen Anstieg der Exekutionen vor allem auf China zurück fällt, scheint noch einmal die Eindrücke zu bestätigen, die Menschenrechtsorganisationen seit der Vergabe der Olympischen Spiele geäußert haben.

    Dass die ultimative und archaisch anmutende Strafe in der BRD seit nun mehr 50 Jahren nicht mehr angewandt wurde, sollte uns nicht vergessen lassen, dass soe in vielen Ländern noch eine Sanktionsmöglichkeit darstellt. Justizirrtümer inbegriffen.


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