Archive for the 'moritz eckert' Category

Unser Team(-foto)

Lange hat’s gedauert, endlich haben wir es hingekriegt: Beinahe alle Teammitglieder auf einem einzigen Foto zu vereinen – von der „Teilzeitkraft“ über die ehrenamtlichen Mitarbeiter bis hin zum Geschäftsführer. Hier ist es:

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Mancher war zwar an dem Tag etwas krank (Till=weiß), manche ein bisschen müde und andere haben beim Auslösen etwas doof geguckt. Aber alles in allem sind wir zufrieden. (Vielen Dank auch an die Fotografin Tina!)

Hier die Namen der Abgelichteten von links hinten nach links vorne (quasi im Uhrzeigersinn): Angela Ullrich, Michael Tuchen, Stephan Breidenbach, Hans-Jürgen Cramer (sowohl für Stephan als auch für Hans-Jürgen gilt: Das leichte grau in der Haarfarbe kommt nur durch das gleißende Licht aus dem Dachfenster), Stephan Schwahlen, Matthias Pries, Jörg Rheinboldt, Axel Kuzmik, Sean Buttinger (muss uns noch mal in Ruhe erklären, was da auf seinem T-Shirt drauf ist), Josefina Petrus, Till Behnke, Yvonne Andreas, Anja Kalb, Joana Breidenbach, Moritz Eckert, Renée Fetscher, Christian Illner. Leider fehlen auf dem Bild: Guya Merkle, Line Hadsbjerg und Bodo Sieber.

Inzwischen wurde betterplace.org ja schon in so manchem Medium erwähnt

Aber eben noch nicht in allen:

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Deshalb: nicht zurücklehnen!

DPA – Dutzend Presse Artikel

Endlich ist er rausgetickert. Vergangenen Freitag ging unser DPA-Artikel, verfasst von Andrea Barthelemy, raus in die Lande. Und kurz danach war er laut Google News schon auf 40 Online-Medien zu lesen. Nicht schlecht. Aber wo bleiben die Print-Medien? Habt Ihr welche gefunden? Eins zu eins übernommen, leicht umgetextet oder total neu geschrieben? Sogar mit Fotos? Wäre klasse, wenn Ihr uns die Medienresonanz von betterplace.org schicken würdet! Unsere (ausgewählte) Pressemappe freut sich auf Euer Futter.

Zweitausendneu.

Für betterplace.org geht ein klasse Jahr zu Ende. Über 120 Hilfsprojekte konnten über unsere Plattform finanziert werden. Von inzwischen 7500 Nutzern. 60 Unternehmen verbessern momentan ihr soziales Engagement mit einer Unternehmensprofilseite bei uns. Neben dem Kernteam bringen immer mehr Beiräte, direkte Förderer und freiwillige Mitarbeiter betterplace.org voran. Und die Medien tragen unsere Idee ins Land hinaus: Zuletzt die Süddeutsche Zeitung, dann unser mancher Heimatblatt, die Rhein-Neckar-Zeitung, der Stern, das Inforadio vom RBB, und heute – zum gelungenen Jahresabschluss – die ZEIT (leider auf die schnelle nur abfotografiert).

Vielen, vielen Dank dafür. Und auf noch viel mehr neues Gutes 2009!

junge Wilde, alte Hasen.

Wir freuen uns ja momentan über jeden Medienbericht, in dem wir vorkommen. Meist wird die Idee betterplace.org dabei sehr umfassend dargestellt. Meist. Fünf Anmerkungen zum Artikel „Per Mausklick die Welt retten“, erschienen am 07. Dezember in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (leider dort nicht online und bei uns bisher nur schlecht eingescannt.)

  1. betterplace.org ist nicht nur „jung und wild“, wie von Autor Stefan Locke geschrieben, sondern genauso alt und brav. Denn genau das ist ja eine unserer Besonderheiten: betterplace.org ist für jeden offen, der die Welt lebenswerter machen möchte. Und auf der Skala zwischen jung und wild und alt und brav ist glücklicherweise so viel Raum, dass sich darin nicht nur unsere fünf Gesellschafter, Till Behnke, Jörg Rheinboldt, Stephan Schwahlen, Prof. Dr. Stephan Breidenbach und Dr. Joana Breidenbach, unser gesamtes Team sowie unser kompletter Beirat wiederfinden, sondern auch die inzwischen 7000 Nutzer unserer Plattform.
  2. Der Artikel erweckt den Anschein, betterplace.org vertrete die Meinung, die bestehenden Vertrauensmechanismen im sozialen Sektor seien überholt. Falsch. Auch hier sind wir inklusiv statt exklusiv: Auf betterplace.org gibt es viele große Hilfsorganisationen mit bekannten Siegeln, vertrauensvollem Renommee oder Gemeinnützigkeitsbescheiden deutscher Finanzämter – und viele kleine Grasswurzel-Initiativen ohne derselben. Für Erstere ist unser „Web of Trust“ – also verschiedene Akteure, die die Realisierung eines Projekts bewerten, hinterfragen, vorantreiben und vor Ort begleiten – eine Ergänzung zu diesen bestehenden Vertrauensmechanismen. Für Letztere, den kleinen Grasswurzel-Initiativen, ist das „Web of Trust“ dagegen die einzige Möglichkeit, um weltweit um Vertrauen zu werben. Konkret: Die im Artikel erwähnte 18-jährige Josephine aus Sambia, die über unsere Plattform 176 Euro für ihre Studium gesammelt hat, verfügte weder über den Zugang zu bestehenden Vertrauensmechanismen, noch – falls dieser denn gegeben wäre – über die finanziellen Mittel, zum Beispiel ein Siegel für über 1000 Euro zu erwerben. Ihre einzige Chance war es, über betterplace.org mit Menschen in Kontakt zu treten, die sie kennen, die sie direkt unterstützen oder die ihr Projekt ihrerseits an Freunde weiterempfehlen. Das hat sie getan. Heute studiert sie.  Ashoka, die weltweit größte Organisation für „Social Entrepreneurs“, die Till für betterplace.org vor kurzem als einen ihrer Fellows ausgezeichnet hat, schreibt zu diesem Thema folgendes: „betterplace.org revolutioniert die Beziehung zwischen Geber und Nehmer: die Plattform ermöglicht es kleinen sozialen Organisationen, ihre Projekte bekannt zu machen, indem sie unabhängig von ihrer Größe durch Qualität überzeugen können. Auf der anderen Seite hilft es Kleinspendern, ihr Geld strategisch zu vergeben. Was daran neu ist? Die Webseite kombiniert Rating-Systeme mit sozialen Netzwerken und sorgt so für radikale Transparenz.“ Wir möchten festhalten: betterplace.org will allen eine Plattform sein: Den großen, bekannten Hilfsorganisationen und den kleinen Grasswurzel-Initiativen. Den Spendern, die nur den großen, bekannten Hilfsorganisationen vertrauen. Und den Spendern die ausschließlich kleine Grasswurzel-Initiativen unterstützen. Und selbstverständlich allen, die sich irgendwo dazwischen sehen.
  3. „100% Ihrer Spende werden weitergeleitet“. Ein Satz mit dem wir werben und der im Artikel als „beschönigend“ kritisiert wird. Fakt ist, dass wir von allen Spenden, die über betterplace.org an eins der momentan 500 vorgestellten Projekte fließen, keinen einzigen Cent für uns behalten – wir leiten sie voll und ganz weiter. Punkt. Auch die Kontoführungs- und Überweisungsgebühren bekommen wir von Partnern gesponsert. Das einzige was wir nicht leisten können, sind die Gebühren, die beim Geldeingang bei der Empfängerbank im Ausland entstehen. Sie sind von Land zu Land unterschiedlich und können im Vorhinein ohne erheblichen administrativen Aufwand nicht ermittelt werden. Mit diesem „100%-Versprechen“ möchten wir dabei überhaupt nicht in den allgemeinen Chor gegen Verwaltungsgebühren einstimmen. Wohl wollen wir aber ein transparentes System anbieten, in dem dem (potentiellen) Spender offen gelegt wird, wofür das eingesammelte Geld Verwendung findet: Wie viel für Fundraising? Wie viel für Verwaltung? Wie viel für Projektarbeit? Wie viel für welchen Teil der Projektarbeit? Der Spender hat ein Recht auf diese Form der Transparenz. Und es gibt unserer Ansicht nach keinen Grund, die bisherigen Transparenzdefizite im sozialen Sektor zu verschweigen. Denn das wäre nur eins – beschönigend.
  4. Wir alle bei betterplace.org verstehen uns als Sozialunternehmer, als „Social Entrepreneurs“. Das bedeutet, dass wir nachhaltig Gutes tun möchten – und das wirtschaftlich. Wir sind davon überzeugt, dass wir uns über unsere Tochter-GmbH, die „betterplace Solutions“,  welche Unternehmen hilft, wie diese ihr soziales Engagement transparenter und interaktiver gestalten, mittelfristig selbst finanzieren. Im Artikel wird dies in Zweifel gezogen. Unsere bisherigen Erfolge bestärken uns hingegen darin. In diesem Zusammenhang immer gut zu wissen: entstehender Gewinn der Tochter-GmbH fließt immer zurück in die Muttergesellschaft, die gemeinnützige betterplace Stiftung. betterplace.org verfolgt also keinerlei Gewinnabsichten.
  5. Zu guter Letzt äußert sich im Artikel noch ein „alter Hase“ und bescheinigt den „jungen Wilden“, das man auf unserer Plattform zum Betrügen doch nur „eine herzzerreißende Story, ein paar emotionale Bilder und drei Freunde als Unterstützer bräuchte.“ Man muss nicht besonders misanthropisch veranlagt sein, um zu erahnen, wie viele Milliarden an Spendengeldern in den letzten sechzig Jahren durch „herzzerreißende Stories mit ein paar emotionalen Bildern“ angelockt wurden, von denen anschließend nie wieder etwas gehört oder gesehen wurde. Bei uns kam dieser Fall noch nicht vor.  Und auch wenn wir unseren Nutzern sagen, spendet nur an die Projekte denen ihr vertraut: Entweder, weil diese über bekannte Siegel, vertrauensvolles Renommee oder Gemeinnützigkeitsbescheide deutscher Finanzämter verfügen. Oder, weil Ihr den Akteuren vertraut, die sich im „Web of Trust“ eines Projektes zeigen. Oder beides. Irgendwann wird es vermutlich auch bei auf betterplace.org gelisteten Projekten zu Misserfolgen kommen. Aber dann wissen wir und unsere Spender damit umzugehen – offen. Denn den Projekterfolg, den können auch wir selbstverständlich niemals versprechen.

Was wir aber versprechen können, ist, dass wir weiter hart daran arbeiten werden, mit neuen Lösungen alten Problemen im sozialen Sektor entgegenzutreten. Und wir freuen uns sehr über alle, die das genauso sehen und dabei mitmachen!
Zum Beispiel auch Prof. Dr. Peter Eigen, Gründer von Transparency International:

„Die bisherige Form der weltweiten Hilfe bedarf der Erneuerung. Sie muss transparent, partizipativ und unmittelbar sein. So wie http://www.betterplace.org“

Fußball EM 2008: Einfach gut tippen mit betterplace!

Es gibt ja tatsächlich Menschen, die mit Fußball nichts anfangen können. Gerade wieder erlebt. Das Schöne an unserem Tippspiel ist, dass es sich ganz besonders für Fußballmuffel eignet. Diejenigen, die im Fußball immer vergeblich einen Sinn gesucht haben, sind bei uns genau richtig!

Und die leidenschaftlichen Fußballanhänger können zeigen, was für Kerle sie sind! Unser Tippspiel ist die perfekte Kanalisation für den Schmerz des Verlusts (den jeder Fan zwangsläufig kennt). Falsch getippt? Macht nichts, denn es tut verdammt gut.

Zum Beispiel dem Projekt KICKFORMORE – Die Straßenfußballliga.

Aber was rede ich. Keiner von uns kennt den Sinn des Spiels besser als Moritz:

„Ich tippe einfach immer gut“ – Das betterplace-Tippspiel zur Fußball EM.
Trotzdem kann dann auch er nach seiner Spende behaupten: “Ich tippe einfach immer gut!”
Online-Tippspiele gibt wie Sand am Meer. Nur folgen die seltsamerweise bisher alle der einen Logik: Tippst Du richtig – wirst Du belohnt. Wie Bitte? Als wäre es für einen echten Fußballkenner keine Selbstverständlichkeit, ein Spiel richtig zu tippen! Oder gibt es in Deutschland wirklich noch irgendjemanden, der nicht vor jedem Spiel genau wüßte, wie es ausgehen wird? Da sollte ein falscher Tipp doch wirklich eine absolute Ausnahme sein. Ein kleiner sträflicher Fehler sozusagen – den man irgendwie wieder gut machen muss.
Und genau so funktioniert „Ich tippe einfach immer gut“. Das Ziel: Bei allen 31 Spielen der EM das Ergebnis der Tendenz nach richtig voraus zusagen. Tippt man ein Spiel falsch, spendet man jeweils einen Euro an das gemeinnützige Projekt „KICKFORMORE – die Straßenfußballliga“ – oder an eins der vielen anderen Projekte auf betterplace.org (Natürlich ist dabei der Spendenprozess absolut sicher und jeder einzelne Euro wird garantiert zu vollen 100% an das Projekt weitergeleitet.)
Das heißt für die Besten unter uns: Wir geben am Ende ganze 0 Euro für die gute Sache – tja. Und für alle anderen: Wer nach Abpfiff des Finales am 29. Juni bis zu 31 Euro (= 31 falsche Tipps) an ein soziales Projekt gibt, gehört zwar nicht wirklich zu den echten Fußballkennern.
Trotzdem kann dann auch er nach seiner Spende behaupten: “Ich tippe einfach immer gut!” *
* Der kleine vergessene Zu-Satz

„Kann ich heute schon die Welt retten oder muss ich noch bis morgen warten?“

Tagtäglich werden wir gefragt, was man denn auf betterplace schon so machen könne. „Kann ich dem einen Projekt in Bolivien, das das auf der Startseite angezeigt wird, schon Geld spenden?“, „Ich kenne diesen Peter auf der Plattform, wie kann ich mich mit dem alten Haus verknüpfen?“, „Berlin im Herbst ist schrecklich, wo kann ich nächsten Monat volunteern?“, „Warum kann man ein Foto, das man als User auf betterplace hochgeladen hat, noch nicht um 90 Grad nach links drehen?“, „Kann ich heute schon die Welt retten oder muss ich noch bis morgen warten?“. FAQs – Frenetically Asked Questions.

Kurze Antwort: Man kann auf betterplace schon ganz schön viel – zumindest wenn man zum erlauchten Kreis der von uns schon vor dem offiziellen Start Eingeladenen gehört. Nicht dabei? Dann kommt hier eine spontane Liste, der Dinge die auf betterplace bereits möglich sind. Dazu die Liste mit dem, das in nächster Zeit dazu kommen wird. Um entsprechende Fragen vorzubeugen: Beide Listen sind nicht vollständig.

Was man auf betterplace schon machen kann:
Sich als Eingeladener anmelden, Fotos hochladen (ich wiederhole, liebe jetzt schon Eingeladenen: man kann schon Fotos hochladen!), alles mögliche Kommentieren, Blogs schreiben, die Projektliste nach verschiedenen Kriterien filtern, Projekte suchen, Projekte hinzufügen, Organisationen und Unternehmen registrieren, intern Nachrichten verschicken, die Welt verändern.

Was man auf betterplace noch nicht machen kann:
Sich mit anderen Benutzern verknüpfen, zu Gruppen zusammenschließen, Projekte konkret unterstützen, die Verbindungskette von sich zu einem Projekt nachverfolgen, Wissen austauschen, eine Watchlist anlegen, auf dem man den Fortschritt seiner Lieblingsprojekte auf einen Blick beobachten kann, Projekte per Rating bewerten, Videos einbinden, sich als Produktmanager schon zufrieden fühlen.

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